30 Jahre Umweltbundesamt

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(Wien, 20. März 2015) Das Umweltbundesamt, die größte österreichische ExpertInnen-Einrichtung für Umweltthemen, feiert im Jahr 2015 sein 30jähriges Bestehen. Mit über 450 MitarbeiterInnen aus 55 wissenschaftlichen Disziplinen zählt das Unternehmen heute zu den größten Arbeitgebern Österreichs im Umweltbereich. „Unsere Stärke ist unsere Vielfalt. Wir bündeln in einer interdisziplinären Gesamtschau wichtiges Know-how und entwickeln für Politik und Wirtschaft praxistaugliche Strategien und Lösungen, um Herausforderungen wie dem Klimawandel, der Ressourcenknappheit oder dem Erhalt der Biodiversität zu begegnen“, erklärt Geschäftsführer Georg Rebernig. International ist das Umweltbundesamt in über 200 Netzwerken und Gremien aktiv und berät unter anderem das Europäische Parlament und die EU-Kommission.

 

Am 20. März 1985 wurde vom Nationalrat das Umweltkontrollgesetz verabschiedet und das Umweltbundesamt aus der Taufe gehoben. Stand zunächst die Umweltkontrolle im Vordergrund, so hat sich das Spektrum an Aufgaben im Laufe der letzten 30 Jahre kontinuierlich erweitert. Das Umweltbundesamt ist bis heute die erste Stelle für Umweltkontrolle und –information. Darüber hinaus zählt die Entwicklung von Strategien und Lösungen für EntscheidungsträgerInnen aus Politik und Wirtschaft zum Kerngeschäft. Auch der internationale Transfer von Umwelt-Know-how- und Umwelttechnologie z. B. nach Zentral- und Osteuropa hat einen großen Anteil am Portfolio.

 

Umweltkontrolle und Beratung

Alle drei Jahre informiert das Umweltbundesamt im Umweltkontrollbericht über die Umweltsituation in Österreich, analysiert Trends und entwickelt Empfehlungen. Neben Politik und Verwaltung wird auch die Wirtschaft in zunehmendem Maße von der ExpertInnen-Institution beraten. Die effiziente Ressourcennutzung und Klimaschutz in Unternehmen, aber auch die Anpassung an den Klimawandel und gesundheitlich unbedenkliche Produkte sind Themen, zu denen das Umweltbundesamt Lösungen entwickelt.

 

Wissensvorsprung durch internationale Vernetzung

Als Partner in über 200 nationalen und internationalen Netzwerken, Gremien und Arbeitsgruppen ist das Umweltbundesamt in der Lage, künftige Trends frühzeitig zu erkennen und in seine Beratung einfließen zu lassen. Ein Beispiel dafür ist der Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel. "Wissen ist der Schlüssel zum Handeln. Bei der Klimawandelanpassung heißt das, Informationen für Entscheidungstragende gezielt aufzubereiten. Wir unterstützen regionale, nationale und europäische Akteurinnen und Akteure dabei, die richtigen Entscheidungen zu treffen", erklärt Georg Rebernig.

 

Export von Umwelt-Know-how und Umwelttechnologie

Seit 1999 engagiert sich das Umweltbundesamt in Partnerschaften mit den neuen Mitgliedsstaaten der EU oder Beitrittskandidaten. Der Zuschlag für bis dato 106 Twinning-Projekte in 26 Ländern zeigt, dass das Umweltbundesamt gefragter Partner beim Aufbau von Verwaltung und nationaler Gesetzgebung im Umweltbereich ist. Der Aktionsradius reicht von den neuen EU-Mitgliedstaaten über den Westbalkan, Georgien, die Türkei, den mittleren Osten bis in den Maghreb.

 

Das Umweltbundesamt in Kürze

Das Umweltbundesamt, Österreichs führende ExpertInnen-Einrichtung für Umweltthemen, feiert im Jahr 2015 sein 30jähriges Bestehen. Mit über 450 MitarbeiterInnen aus 55 wissenschaftlichen Disziplinen zählt es heute zu den größten Arbeitgebern Österreichs im Umweltbereich. In seiner 30jährigen Geschichte hat das Unternehmen mit seiner Expertise Umweltschutz und -kontrolle in Österreich und Europa entscheidend mitgestaltet. Das Umweltbundesamt entwickelt Strategien und Lösungen für EntscheidungsträgerInnen aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft um Herausforderungen wie dem Klimawandel, der Ressourcenknappheit oder der Energiewende zu begegnen. International ist das Umweltbundesamt in über 200 Netzwerken und Gremien aktiv und berät unter anderem das Europäische Parlament und die EU-Kommission.

 

Kontakt und weitere Informationen

Sabine Enzinger, Pressestelle Umweltbundesamt, Tel.: 01/313 04-5488