Erfolgreicher Projektabschluss in Kroatien

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Wien/Zagreb, 21. Mai 2015 - Am 21. Mai beendet das Umweltbundesamt nach sechs Monaten intensiver Zusammenarbeit sein jüngstes Projekt in Kroatien. Ziel der Verwaltungspartnerschaft war, das Vorgehen der kroatischen Behörden gegen Umweltkriminalität effizienter zu gestalten und besser zu koordinieren. In einem umfassenden Trainingsprogramm für UmweltinspektorInnen und BehördenvertreterInnen wurden die erarbeiteten Richtlinien und Empfehlungen bei der Kontrolle von Emissionen aus der Industrie auch gleich in der Praxis erprobt. "Kroatien hat in den letzten Jahren bereits große Anstrengungen unternommen, um die nationale Gesetzeslage im Umweltbereich an die hohen europäischen Standards anzupassen. Wir freuen uns, durch Partnerschaftsprojekte dazu beizutragen, dass diese Standards auch effizient umgesetzt und angewendet werden“, erklärt Umweltbundesamt Geschäftsführer Georg Rebernig.

 

Unter den zahlreichen Gästen bei der Abschlussveranstaltung am 21. Mai 2015 in Zagreb waren der stellvertretende Umweltminister Kroatiens, Hrvoje Dokoza, dem österreichischen Botschaftsrat Georg Diwald und Nirvana Sokolovski, stellvertretende Direktorin der kroatischen Zentralen Agentur zur Finanzierung und Vereinbarung von Programmen und Projekten der EU. Die Projektpartner der Verwaltungspartnerschaft stammten aus Österreich, Belgien, Slowenien und den Niederlanden.

Perspektiven für Südosteuropa und mehr: 111 Projekte, 26 Länder

 

Das Umweltbundesamt ist die führende österreichische ExpertInnen-Einrichtung für alle Umweltthemen und -medien und mit mehr als 100 Einzelprojekten in 26 Ländern in Ost-, Südosteuropa und in den Mittelmeer-Staaten bewährter Projektpartner. Das Unternehmen baut national und international Brücken zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik und entwickelt Perspektiven für eine nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft in Österreich und Europa. Durch Verwaltungspartnerschaften – so genannte Twinnings – unterstützt das Umweltbundesamt seit 1999 die mittel- und südosteuropäischen Behörden in wesentlichen Umweltfragen beim Institutionsaufbau und bei der Umsetzung des EU-Rechts; die finanziellen Mittel dafür kommen von der EU.

 

Das Umweltbundesamt in Kürze

 

Das Umweltbundesamt, Österreichs führende ExpertInnen-Einrichtung für Umweltthemen, feiert im Jahr 2015 sein 30jähriges Bestehen. Mit über 450 MitarbeiterInnen aus 55 wissenschaftlichen Disziplinen zählt es heute zu den größten Arbeitgebern Österreichs im Umweltbereich. In seiner 30jährigen Geschichte hat das Unternehmen mit seiner Expertise Umweltschutz und -kontrolle in Österreich und Europa entscheidend mitgestaltet. Das Umweltbundesamt entwickelt Strategien und Lösungen für EntscheidungsträgerInnen aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft um Herausforderungen wie dem Klimawandel, der Ressourcenknappheit oder der Energiewende zu begegnen. International ist das Umweltbundesamt in über 200 Netzwerken und Gremien aktiv und berät unter anderem das Europäische Parlament und die EU-Kommission.

 

Weitere Informationen:
Sabine Enzinger, Pressestelle Umweltbundesamt, Tel.: +43-(0)1-313 04-5488