Optimiert: Bodeninformationssystem BORIS

Bodenportal bietet ab sofort besseren Service und neue Daten

© Umweltbundesamt

Wien, 16. Juni 2015 – Das Bodeninformationssystem BORIS informiert seit 15 Jahren über den Zustand der Böden in Österreich. Ab sofort steht eine neue, überarbeitete Version von BORIS zur Verfügung, die das Umweltbundesamt im Auftrag der Bundesländer und des Bundes in den letzten zwei Jahren entwickelte. „BORIS dient nicht nur Expertinnen und Experten als wichtige Informationsquelle sondern ist durch seine einfache Bedienung und maßgeschneiderte Auswertungen auch für die Öffentlichkeit nutzbar. Das neue BORIS - Bodendatenportal bietet ab sofort mehr Service für alle“, ist Karl Kienzl, Stellvertretender Geschäftsführer im Umweltbundesamt, überzeugt.

 

Über das neue  BORIS – Bodendatenportal  können UserInnen Standorteigenschaften, Bodenbeschaffenheit sowie Messwerte aus über 40 Untersuchungen abfragen. Die Parameter der Datenabfrage können individuell festgelegt werden. Das Ergebnis wird wahlweise als dynamische Landkarte, tabellarisch oder als Report ausgegeben. Karten Komplexe Auswertungen von Schwermetallen in Böden, organischer Substanz und weiteren Bodenparameten sind in Form von Karten aufbereitet, die einen schnellen Überblick über Substanzgehalte in österreichischen Böden liefern.

 

Das neue, webbasierte Geographische Informationssystem ermöglicht die Verschneidung der Daten mit verschiedenen Fach- und/oder Basiskarten wie der Europabodentypenkarte oder der landwirtschaftlichen Bodenkartierung eBOD. Neu ist auch die Möglichkeit, Bodendaten mit aktuellen Wasserkarten zu verknüpfen, die Gewässereinzugsgebiete oder oberflächennahe Grundwasserkörper abbilden.

Bodeninformationen in Österreich - zentral verwaltet und online abrufbar

 

BORIS beinhaltet mehr als 1,5 Mio. Datensätze von über 10.000 Standorten. Die Datenbasis bilden Bodeninformationen des Bundes und der Länder wie die Bodenzustandsinventuren, die das Umweltbundesamt durch BORIS qualitätsgesichert und vergleichbar zur Verfügung stellt. Dadurch können sie z.B. für wissenschaftliche Fragestellungen und für Umweltverträglichkeitsprüfungen genutzt werden. Die BORIS – Datenstruktur sowie Daten-Bereitstellungsdienste entsprechen den Vorgaben der EU – INSPIRE – Richtlinie, die darauf abzielt, eine europäische Geodateninfrastruktur  zu schaffen. Das neue BORIS Datenportal ist eine Kooperation des BMLFUW, des Umweltbundesamtes sowie der Bundesländer Burgenland, Niederösterreich, Oberösterreich, Kärnten, Steiermark, Salzburg, Tirol und Vorarlberg und wurde aus gemeinsamen Mitteln finanziert.

 

Weitere Informationen:
Petra Kestler, Pressestelle Umweltbundesamt, Tel.: 01/313 04-5432

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