Auftakt für neues Projekt in Serbien

Umweltbundesamt unterstützt Serbien bei weiterer Annäherung an die EU

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Wien, 15. Dezember 2016 – Mit der offiziellen Auftaktveranstaltung in Belgrad startet ein weiteres Projekt mit Umweltbundesamt-Beteiligung in Serbien, das den Westbalkan-Staat weiter an europäische Standards heranführt. Gemeinsam mit dem Consulting-Unternehmen EPTISA unterstützt das Umweltbundesamt als Junior Partner die serbischen Behörden dabei, die nationale Annäherungsstrategie im Umweltbereich weiterzuentwickeln und umzusetzen.

 

Umweltbundesamt-Projektleiterin Violeta Philippitsch beim Projektauftakt: „Ich freue mich über die neuerliche Zusammenarbeit und über das Vertrauen, das unsere serbischen PartnerInnen in unsere Arbeit setzen.“ In den nächsten zwei Jahren wird unter Einbindung von ExpertInnen aus verschiedenen Fachbereichen daran gearbeitet, Kosten und Nutzen der Annäherung an die EU-Umweltstandards zu ermitteln, Prioritäten zu setzen und Pläne für die Umsetzung ausgewählter EU-Richtlinien in nationales Recht zu entwickeln. Die Umweltbundesamt-ExpertInnen werden insbesondere zu Abfallmanagementplänen und zum Aufbau der entsprechenden öffentlichen Verwaltung beitragen.

 

Das Projekt „Further Implementation of environmental approximation strategy“ ist ein „Technical Assistance“-Projekt, bei dem der Aufbau institutioneller Kapazitäten in den Empfängerländern unterstützt wird. Die finanziellen Mittel dafür kommen aus dem Instrument zur Heranführungshilfe (IPA) der EU. 

Das Umweltbundesamt in Kürze

Mit über 500 MitarbeiterInnen aus 55 Disziplinen ist das Umweltbundesamt die größte österreichische ExpertInnen-Einrichtung für Umwelt und führender Berater in Umweltfragen. Das Unternehmen baut national und international Brücken zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik und entwickelt Perspektiven für eine nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft in Österreich, Europa und darüber hinaus. Das Umweltbundesamt ist in mehr als 60 Ländern aktiv, von den neuen EU-Mitgliedstaaten über den Westbalkan, Georgien, die Türkei, den mittleren Osten bis in den Maghreb und nach Zentralasien.

 

Weitere Informationen:

Inge Zechmann, Pressesprecherin Umweltbundesamt, Tel.:01/31304-5413