Usbekische Delegation zu Gast im Umweltbundesamt

© Umweltbundesamt/B. Gröger

Wien, 1. Februar 2017 – Usbekistan ist reich an Energieressourcen wie Erdöl und Gas, die Wasserressourcen sind in der ehemalischen Sowjetrepublik im Unterlauf der Flüsse Syrdarja und Amudarja jedoch knapp. Eine Delegation usbekischer WasserwirtschaftsexpertInnen informiert sich derzeit im Umweltbundesamt in Wien darüber, wie Wasserressourcen sparsam und wirtschaftlich genutzt werden können. Die ExpertInnen des Umweltbundesamts geben den Gästen einen Einblick in das österreichische Wasserinformationssystem WISA und seine Anwendungen. Zusätzlich berichten sie über den Aufbau der europaweiten Geodateninfrastruktur im Rahmen der EU-Initiative INSPIRE (Infrastructure for Spatial Information in the European Community).

 

In den nächsten vier Jahren unterstützen die österreichischen ExpertInnen gemeinsam mit den Projektpartnern aus Deutschland und Italien die usbekischen Behörden unter anderem dabei, Wasserdaten zu digitalisieren und das Mengen- und Qualitätsmanagement zu verbessern. Dazu werden der bestehende analoge Wasserkataster in ein Geoinformationssystem überführt und Anwendungsmöglichkeiten anhand von europäischen Beispielen aufgezeigt.

 

Die Gesamtleitung des Projekts liegt bei der deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Weitere Partner sind das italienische Council for Agricultural Research and Economics (CREA) und das International Water Management Institute (IMWI) als lokaler Partner vor Ort.

Das Umweltbundesamt in Kürze

 

Mit über 500 MitarbeiterInnen aus 55 Disziplinen ist das Umweltbundesamt die größte österreichische ExpertInnen-Einrichtung für Umwelt und führender Berater in Umweltfragen. Das Unternehmen baut national und international Brücken zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik und entwickelt Perspektiven für eine nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft.

 

Das Umweltbundesamt kann auf erfolgreiche Projekte in mehr als 60 Ländern verweisen – von den neuen EU-Mitgliedstaaten über den Westbalkan, den mittleren Osten bis in den Maghreb und nach Asien. Als Berater ist das Unternehmen für UN- und EU-Institutionen tätig und als Partner in mehr als 200 nationalen, europäischen und internationalen Netzwerken, Gremien und Arbeitsgruppen aktiv.

 

Weitere Informationen:

Petra Kestler, Pressestelle Umweltbundesamt, Tel.: 01/313 04-5432