Israelische UmweltexpertInnen auf Studienreise in Wien

Im Fokus: Umweltauflagen für die Industrie

© Umweltbundesamt/B. Gröger

Wien, 2. Februar 2017 – Im Rahmen ihrer Studienreise nach Österreich und Deutschland besucht derzeit eine hochrangige Delegation des israelischen Umweltministeriums das Umweltbundesamt. Ziel der Reise ist, sich über die Verfahren zur Genehmigung von Industrieanlagen und die Vorgehensweise bei Umweltinspektionen in Europa zu informieren. Die Gäste besuchen mehrere Industrieanlagen, die mit jenen in der Bucht von Haifa vergleichbar sind. Die Luftbelastung in der Bucht ist aufgrund ihrer Topografie und der großen Dichte an Industrieanlagen, darunter Raffinerien und Chemiefabriken, besonders hoch. Die ExpertInnen des Umweltbundesamts geben den israelischen BehördenvertreterInnen einen Einblick in den Stand der Technik bei der Reduktion und der Vermeidung von Luftschadstoffemissionen in Österreich und in Europa. Darüber hinaus tauschen sich die ExpertInnen über Ihre Erfahrungen bei der Genehmigung und Kontrolle von Industrieanlagen aus.

Umweltbundesamt Know-how für Israel

 

Das Umweltbundesamt ist ein erfahrener Wegbereiter bei der Implementierung von Umweltstandards in Israel. Seit September 2015 unterstützt die ExpertInnen-Einrichtung im Rahmen einer Länderpartnerschaft die israelischen Behörden dabei, den Rechtsrahmen für Umweltschutz und betriebliches Umweltmanagement in Israel zu verbessern und Bewilligungsverfahren sowie Umweltinspektionen effizienter zu gestalten.

 

Das Umweltbundesamt in Kürze

 

Das Umweltbundesamt ist die größte österreichische ExpertInnen-Einrichtung für Umwelt und mit mehr als 100 Projekten in 27 Ländern in Ost-, Südosteuropa und in den Mittelmeer-Staaten bewährter Projektpartner. Das Unternehmen baut national und international Brücken zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik und entwickelt Perspektiven für eine nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft in Österreich, Europa und darüber hinaus. Seit 1999 unterstützt das Umweltbundesamt die mittel- und südosteuropäischen Behörden beim Institutionsaufbau und bei der Umsetzung des EU-Rechts.

 

Weitere Informationen:

Petra Kestler, Pressestelle Umweltbundesamt, Tel.: 01/313 04-5432