Erfolgreicher Projektabschluss in Serbien

Schwerpunkte der Zusammenarbeit

 

Im Rahmen des Projekts evaluierten die ExpertInnen gemeinsam mit den serbischen Behörden bestehende serbische Regelwerke im Abfallbereich und erarbeiteten Empfehlungen für die Anpassung an geltendes EU-Recht. Darüber hinaus entwickelten sie einen nationalen Abfallwirtschaftsplan für gefährliche Abfälle, der auch spezifische Pläne für bestimmte Abfallarten, wie Altfahrzeuge und Elektroaltgeräte, umfasst. In Trainings und Seminaren schulten die ExpertInnen das Know-how der involvierten Institutionen – wie lokale und regionale Behörden – über die Bewirtschaftung gefährlicher Abfälle.

 

Als Junior Partner des Umweltbundesamtes beteiligte sich das deutsche Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit am Projekt. Finanziert wurde es aus Mitteln des Europäischen Instruments für Heranführungshilfe (Instrument for Preaccession Assistance, IPA).

Das Umweltbundesamt in Kürze

 

Das Umweltbundesamt ist die größte österreichische ExpertInnen-Einrichtung für Umwelt und mit mehr als 100 Projekten in 27 Ländern in Ost-, Südosteuropa und in den Mittelmeer-Staaten bewährter Projektpartner. Das Unternehmen baut national und international Brücken zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik und entwickelt Perspektiven für eine nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft in Österreich, Europa und darüber hinaus. Seit 1999 unterstützt das Umweltbundesamt die mittel- und südosteuropäischen Behörden beim Institutionsaufbau und bei der Umsetzung des EU-Rechts.

 

Weitere Informationen:

Petra Kestler, Pressestelle Umweltbundesamt, Tel.: 01/313 04-5432