Umweltbundesamt-ExpertInnen in zentralasiatischen Staaten auf Einsatz

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Wien, 10. Juli 2017 – Von 10.-11. Juli treffen sich hochrangige VertreterInnen der Europäischen Union und der Umweltbehörden Kasachstans, Usbekistans, Turkmenistans, Kirgistans und Tadschikistans in Astana/Kasachstan. Mit dem Treffen startet die Umsetzung des gemeinsam erarbeiteten Aktionsplans für Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen in den zentralasiatischen Ländern. Dieser sieht Verbesserungen in der Umweltpolitik, Kapazitätsaufbau in deren Umweltministerien und Kooperationen vor. Das Treffen findet im Rahmen des länderübergreifenden Projekts WECOOP2 statt, an dem sich das Umweltbundesamt beteiligt. Ziel dieses Projekts, das von August 2016 bis Februar 2019 läuft, ist, einen festen Rahmen für den Dialog zwischen den fünf Ländern und mit der Europäischen Union in den Bereichen Umwelt, Klima und Wasser zu schaffen. Während des Projektverlaufs kommen Umweltbundesamt-ExpertInnen zu Fragenstellungen in Bereichen Wasser, Abfall und Klimawandel zum Einsatz. Das Projekt WECOOP2 (Regional coordination and support for the EU-CA enhanced regional cooperation on Environment, Climate Change and Water) arbeitet eng mit der EU-Delegation im Rahmen der EU-Zentralasienstrategie zusammen und führt das Vorgängerprojekt WECOOP für einen verbesserten Dialog zwischen EU und Zentralasien weiter. Die Projektleitung liegt bei MWH Global in Brüssel, das Umweltbundesamt und das Regionale Umweltzentrum für den Kaukasus (RECC) sind Konsortialpartner.

Das Umweltbundesamt in Kürze

 

Mit über 500 MitarbeiterInnen aus 55 Disziplinen ist das Umweltbundesamt die größte österreichische ExpertInnen-Einrichtung für Umwelt und führender Berater in Umweltfragen. Das Unternehmen baut national und international Brücken zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik und entwickelt Perspektiven für eine nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft.

 

Das Umweltbundesamt kann auf erfolgreiche Projekte in mehr als 60 Ländern verweisen – von den neuen EU-Mitgliedstaaten über den Westbalkan, den mittleren Osten bis in den Maghreb und nach Asien. Als Berater ist das Unternehmen für UN- und EU-Institutionen tätig und als Partner in mehr als 200 nationalen, europäischen und internationalen Netzwerken, Gremien und Arbeitsgruppen aktiv.

 

Weitere Informationen:

Petra Kestler, Pressestelle Umweltbundesamt, Tel.: 01/313 04-5432