Transdanube.Pearls erkundet die oberösterreichische Donauregion

© WGD Donau Oberösterreich Tourismus GmbH

Wien, 11. Juli 2017 – Rund 40 TeilnehmerInnen besuchten im Rahmen des Umweltbundesamt-Projektes „Transdanube.Pearls“ die oberösterreichische Donauregion und die Salzburger Gemeinde Werfenweng. Beim anschließenden Projektpartner-Treffen wurde diskutiert, wie nachhaltige Mobilitäts- und Tourismusangebote entlang der Donau für TouristInnen und EinwohnerInnen ausgebaut werden können.

 

Im Rahmen einer Studienreise des EU-Projektes „Transdanube.Pearls“ waren rund 40 TeilnehmerInnen von 3.-7. Juli 2017 in der oberösterreichischen Donauregion und in Werfenweng unterwegs. Die Salzburger Gemeinde ist eine von 27 Gemeinden im Alpenraum, die Teil des Netzwerks „Alpine Pearls“ sind und sich im Rahmen dessen der sanften Mobilität verschrieben haben. Das Netzwerk, das im Rahmen des EU-Projekts aufgebaut wird, verbindet Tourismusdestinationen, die nachhaltige Mobilitätsformen in und zwischen den Regionen als Alternative zur Nutzung privater Fahrzeuge bieten.

© WGD Donau Oberösterreich Tourismus GmbH

Entlang der Donau in Oberösterreich erlebten die TeilnehmerInnen der Studienreise den Donauradweg in Kombination mit Mobilitätslösungen, wie z.B. Zillenfahrten, Radfähren etc. Auf dem Programm stand auch eine kurze Wanderung zum Ausblick auf die Donauschlinge in Schlögen und ein Besuch im Stift Engelszell. Das anschließende Projektpartner-Treffen stand im Zeichen von nachhaltigen Mobilitätslösungen und Tourismusangeboten im Donauraum. Durch die geplanten Maßnahmen möchten die Destinationen ein Alleinstellungsmerkmal schaffen und die Attraktivität der gesamten Donauregion erhöhen. Zudem werden dadurch negative Einflüsse des motorisierten Verkehrs auf die Umwelt reduziert. Das Projekt läuft insgesamt 2,5 Jahre und wird durch das EU Interreg Programm „Danube Transnational“ gefördert.

Attraktive Mobilitätslösungen für TouristInnen und EinwohnerInnen

Während der Projektlaufzeit wird jede Destination nachhaltige Mobilität im Tourismus durch eine Reihe von Maßnahmen fördern. Geplant sind die Einrichtung von Mobilitätsinformationszentren und MobilitätsmanagerInnen, die Ausarbeitung von Fortbildungsmaßnahmen für lokale und regionale Akteure/Akteurinnen und die Ausweitung des Informationsangebotes in den Bereichen nachhaltige Mobilität und Tourismus für EinwohnerInnen und TouristInnen. Außerdem sind diverse Pilotmaßnahmen zu Radwegen, Fahrradverleih-, Beförderungs- und Parksystemen vorgesehen. Für die Realisierung der Projektziele werden ExpertInnen aus den Bereichen Mobilität und Tourismus im Sommer 2017 insgesamt 21 Tage entlang der Donau reisen und hierfür ausschließlich nachhaltige Transportmittel nutzen. Ziel der Reise ist es, die Möglichkeiten der nachhaltigen Mobilität zwischen und in den Destinationen sowie den Zugang zu Informationen über nachhaltige Angebote im wahrsten Sinne des Wortes zu "erfahren" und für die weiteren Arbeiten zu bewerten.

 

Weitere Informationen:

Petra Kestler, Pressestelle Umweltbundesamt, Tel.: 01/313 04-5432