Kräfte bündeln: Klimawandelanpassung und Naturgefahrenvorsorge

© Umweltbundesamt

Wien/Brüssel, 24. Oktober 2017 - Klimawandelanpassung und Naturgefahrenmanagement sind eng miteinander verbunden. Um Klimarisiken effektiv zu managen, müssen beide Bereiche künftig aber noch stärker verschränkt werden. Bei einem Workshop am 24. Oktober in Brüssel, der vom Umweltbundesamt organisiert wurde, diskutierten Expertinnen aus Wissenschaft und Praxis, wie die Kooperation zwischen Akteurinnen der Klimawandelanpassung und des Naturgefahrenmanagements weiter verbessert und koordiniert werden kann. In der Vision 2030 legten die TeilnehmerInnen fest, wie Synergien künftig genutzt werden sollen und welche institutionellen Rahmenbedingungen es dafür braucht. Der Workshop fand im Rahmen des   EU-finanzierten Projekts PLACARD statt, an dem sich das Umweltbundesamt als einer der neun Partner beteiligt. Die österreichische ExpertInnen-Einrichtung bringt dabei ihr Know-how in der Klimawandelanpassungs- und Naturgefahrenforschung ein.

 

PLACARD vernetzt Akteurinnen und Akteure

 

Ziel des Projektes PLACARD ist, eine Plattform für Dialog, Wissenstransfer und Zusammenarbeit zwischen AkteurInnen der Klimawandelanpassung und des Katastrophenrisikomanagements zu schaffen. In der komplexen Landschaft von Netzwerken, Forschung und strategischen Initiativen möchte PLACARD das Zusammenspiel der unterschiedlichen Akteurinnen und Akteure weiter stärken und einen positiven und richtungsweisenden Impuls zur Ausrichtung von Forschung und der Stärkung von Kooperationen zwischen unterschiedlichen Disziplinen setzen.

 

Weitere Informationen:

Petra Kestler, Pressestelle Umweltbundesamt, Tel.: 01/313 04-5432