Von der Todeszone zum Grünen Band des Lebens: Ausstellung in Gmünd

Grenzüberschreitender Naturschutz als Chance für die Regionalentwicklung

 

Österreich hat knapp 1.300 km Anteil am Grünen Band. Es umfasst wertvolle Naturgebiete: Vom Böhmerwald bis zum Neusiedler See, von den March-Thaya-Auen bis zum Dobratsch. Dieses Naturjuwel zu schützen und für die Regionalentwicklung zu nutzen, ist Ziel des Projekts „Öffentlichkeitsarbeit zum Grünen Band“ von Umweltbundesamt und Naturschutzbund. Die beiden Institutionen analysieren im Zuge des Projekts die Besonderheiten des Grünen Bandes in Österreich und das Mobilitätsangebot in den angrenzenden Regionen. In einer Umfrage unter den Anrainer-Gemeinden wurde erhoben, welche Chancen und Herausforderungen dieser einzigartige Naturraum für kommunale Akteurinnen und Akteure bietet. Sie soll die Basis für zukünftige Initiativen am Grünen Band sein. Zusätzlich setzen Umweltbundesamt und Naturschutzbund Maßnahmen, um das Bewusstsein für die Einzigartigkeit dieses Naturraums zu stärken, wie z.B. ein Workcamp für Jugendliche aus mehreren Ländern, das im Herbst 2016 stattfand, und eine Exkursion für interessierte JournalistInnen im Frühling 2017.

 

Das Projekt „Öffentlichkeitsarbeit zum Grünen Band“ wird mit Unterstützung von BMLFUW und Europäischer Union durchgeführt.

 

Weitere Informationen:

Petra Kestler, Pressestelle Umweltbundesamt, Tel.: 01/313 04-5432