Klimawandelanpassung stärkt Katastrophenschutz

Umweltbundesamt bei Europäischem Zivilschutzforum

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Wien/Brüssel, 6. März 2018 - Beim Europäischen Zivilschutzforum von 5. bis 6. März in Brüssel kommen Zivilschutz-ExpertInnen aus ganz Europa zusammen, um sich über Herausforderungen und Lösungen im Katastrophenschutz und im Risikomanagement auszutauschen. Dem Klimawandel und seinen Folgen wurde dabei eine wichtige Rolle eingeräumt. Clemens Liehr, Klimawandelanpassungs-Experte im Umweltbundesamtes, präsentierte bei einem Workshop zur Vorsorge vor Klimarisiken das Projekt PLACARD, an dem sich an dem sich das Umweltbundesamt seit 2015 beteiligt. Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Einbindung von Kommunen und Regionen in das Risikomanagement, bei der die TeilnehmerInnen des Workshops noch Verbesserungsbedarf orteten.

© Umweltbundesamt Am Podium des Klimawandel-Workshops: Umweltbundesamt-Experte Clemens Liehr (3. von rechts)

PLACARD vernetzt Akteurinnen und Akteure

 

Ziel des Projektes PLACARD ist, eine Plattform für Dialog, Wissenstransfer und Zusammenarbeit zwischen AkteurInnen der Klimawandelanpassung und des Katastrophenrisikomanagements zu schaffen. In der komplexen Landschaft von Netzwerken, Forschung und strategischen Initiativen möchte PLACARD das Zusammenspiel der unterschiedlichen Akteurinnen und Akteure weiter stärken und einen positiven und richtungsweisenden Impuls zur Ausrichtung von Forschung und der Stärkung von Kooperationen zwischen unterschiedlichen Disziplinen setzen.

 

Das Projekt-Konsortium von PLACARD ist auch an der Organisation der European Climate Change Adaptation Conference 2019 beteiligt, die von 28. bis 31. Mai in Lissabon stattfindet.

 

Weitere Informationen:

Petra Kestler, Pressestelle Umweltbundesamt, Tel.: 01/313 04-5432