Entwicklung der Feinstaub-Belastung 2009 bis 2017

Ausblick

Für die Zukunft rechnen die ExpertInnen des Umweltbundesamtes damit, dass die Feinstaub-Emissionen aus dem Straßenverkehr und dem Offroad-Verkehr weiter zurückgehen werden. Anders verhält es sich bei Feinstaub aus Abrieb und Aufwirbelung, der wiederum von der Verkehrsleistung abhängt. Bei Biomasse-Heizungen werden Verbesserungen bei der Verbrennungstechnologie, Kesseltausch und der vermehrte Einsatz von Holz-Pellets die Feinstaub-Emissionen zukünftig weiter senken. Ebenso sind die Emissionen von Feinstaub und den Vorläufersubstanzen sekundärer Partikel in den Herkunftsregionen für Ferntransport rückläufig und dürften nach Einschätzung der ExpertInnen auch weiterhin abnehmen.

 

Die Studie „Analyse Feinstaub-Belastung 2009–2017“ wurde im Auftrag der Plattform Saubere Luft – ein ExpertInnenforum der Bundesländer, des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus und des Umweltbundesamts – erstellt.

Das Umweltbundesamt in Kürze

Als bedeutendste ExpertInnen-Institution für Umwelt in Österreich und einer der führenden Umweltberater in Europa steht das Umweltbundesamt für die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft zur Sicherung nachhaltiger Lebensbedingungen. Die ExpertInnen entwickeln Entscheidungsgrundlagen auf lokaler, regionaler, europäischer und internationaler Ebene. Das Umweltbundesamt ist transparent und überparteilich und steht im Dialog mit Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

 

Weitere Informationen:

Inge Zechmann, Pressesprecherin Umweltbundesamt, 01/31304-5413