RAINMAN: Risiken von Starkregen-Ereignissen

RAINMAN: Besser vorbereitet auf Starkregenereignisse

Im Projekt RAINMAN entwickelt das Umweltbundesamt gemeinsam mit neun Partnern aus Österreich, Deutschland, Ungarn, Tschechien, Polen und Kroatien bis zum Jahr 2020 praxisorientierte innovative Hilfsmittel für das Risikomanagement von Starkregen-Ereignissen. Die Hilfsmittel werden zu einer Toolbox zusammengestellt, mit der die Risiken von Starkregenereignissen beurteilt, kartografisch dargestellt und verringert werden können. Sie soll auf andere Regionen übertragbar sein und bei der Ausweisung von Starkregen-Risikogebieten und der Erstellung von Hochwasserrisikokarten helfen. Zudem werden in ausgewählten Modellregionen Prognose- und Frühwarnsysteme installiert, durch die BürgerInnen rechtzeitig gewarnt und Maßnahmen zum Schutz von Mensch und Infrastruktur ergriffen werden können. Den Umgang mit diesen Systemen und den Einsatz des neuen Kartenmaterials trainieren Behörden, Freiwilligenorganisationen und weitere Stakeholder in Schulungen für den Ernstfall.

 

Das Projekt RAINMAN wird vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie in Deutschland geleitet und durch das Interreg CENTRAL EUROPE Programm gefördert. Neben dem Umweltbundesamt beteiligen sich das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus sowie die Ämter der Landesregierungen von Oberösterreich und der Steiermark am Projekt.

 

Weitere Informationen:

Inge Zechmann, Pressesprecherin Umweltbundesamt, Tel.: 01/313 04-5413