Empfehlungen für Gewässerschutz in Mazedonien

Mit Umweltbundesamt-Know-how zu verbessertem Monitoring und Flussgebietsmanagement

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Wien/Skopje, 30. Jänner 2019 – In den vergangenen zwei Jahren hat Mazedonien intensiv an einer Strategie gearbeitet, um den nationalen Gewässerschutz an EU-Standards heranzuführen. Unterstützt wurden die mazedonischen Behörden dabei von einem Team von österreichischen, litauischen und niederländischen ExpertInnen unter der Leitung des Umweltbundesamts. Gemeinsam wurden Empfehlungen für die Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie und ein Entwurf für das Flussgebietsmanagement der Vardar erarbeitet. Das österreichische Know-how war vor allem beim Aufbau des nationalen Wassermonitorings, beim Datenmanagement und bei der Anpassung der mazedonischen Gesetze an die Umweltstandards der EU gefragt, auch im Hinblick auf mögliche EU-Beitrittsverhandlungen. Umweltbundesamt-Geschäftsführer Georg Rebernig erklärte anlässlich der offiziellen Abschlussveranstaltung am 29. Jänner in Skopje: „Die europäischen Instrumente zum Gewässerschutz sind der Schlüssel zum Erfolg, um einen guten Zustand des Grundwassers, der Flüsse und Seen in Mazedonien zu sichern. Unsere ExpertInnen haben gemeinsam mit den Projektpartnern den Weg dafür geebnet, dass diese Instrumente künftig erfolgreich angewendet werden.“

 

Neben dem Umweltbundesamt beteiligten sich auch ExpertInnen des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus und der Bundesländer am Projekt. Weitere Projektpartner waren das litauische Umweltministerium, die litauische Umweltagentur, das niederländische Institut für Gesundheit und Umwelt sowie das niederländische Forschungsinstitut Deltares. Finanziert wurde das Projekt aus Mitteln des Europäischen Instruments für Heranführungshilfe (Instrument for Preaccession Assistance, IPA).

Das Umweltbundesamt in Kürze 

 

Das Umweltbundesamt ist die bedeutendste ExpertInnen-Institution für Umwelt in Österreich und einer der führenden Umweltberater in Europa. Das Unternehmen steht für Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft zur Sicherung nachhaltiger Lebensbedingungen und entwickelt Entscheidungsgrundlagen auf lokaler, regionaler, europäischer und internationaler Ebene.

 

Das Umweltbundesamt kann auf erfolgreiche Projekte in mehr als 60 Ländern verweisen – von den neuen EU-Mitgliedstaaten über den Westbalkan, den mittleren Osten bis in den Maghreb und nach Asien. Als Berater ist das Unternehmen für UN- und EU-Institutionen tätig und als Partner in mehr als 200 nationalen, europäischen und internationalen Netzwerken, Gremien und Arbeitsgruppen aktiv.

 

Weitere Informationen:

Petra Kestler, Pressestelle Umweltbundesamt, Tel.: 01/313 04-5432