2003
29.12.2003Emissionen österreichischer Großfeuerungsanlagen
Großfeuerungs-Anlagen tragen einen erheblichen Teil zu den hausgemachten Emissionen in Österreich bei. In Österreich existieren 75 Großfeuerungsanlagen, davon 20 Anlagen > 300 MWth. Etwa die Hälfte aller Großfeuerungsanlagen sind kalorische Kraftwerke zur Strom- und/oder Wärmeerzeugung.
Risikoabschätzung zur Gentechnik-Sicherheit
Internationale Tagung zur Praxis der Risikoabschätzung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) beleuchtet – zahlreiche internationale ExpertInnen nehmen teil.
05.12.2003Fluppi - der fliegende Fisch
Die Kinder der Piaristen-Volksschule lauschten gespannt den Erzählungen von Umweltminister Pröll: „Eines Tages verlässt Fluppi, ein fliegender Fisch, seinen kühlen, sauberen Teich, um sich die Welt anzusehen. Er besucht die Menschen, die ihn sehr interessieren. Auf seinem Weg macht ihn aber ein verschmutzter Fluss sehr krank. Durch die Hilfe der Kinder Felix und Anna sowie Anna´s Vater wird Fluppi gerettet.“ Eine Kooperation zwischen 13 Staaten und der Europäischen Kommissionen ermöglichte die Erstellung der umweltpädagogischen Lehrbehelfe.
Götheborg-Ziel schwer erreichbar
NOx- Minderung nicht erreicht - Arbeitsgruppen arbeiten an neuen Maßnahmen. Österreich wird das Reduktionsziel des Göteborg Protokolls (103 kt/a) nicht erreichen, wenn nicht neue Maßnahmen zur Verminderung des Schadstoffausstoßes gesetzt werden
28.11.2003Hohe Ozonbelastung im Sommer 2003
Die langanhaltende Hitzewelle des heurigen Sommers führte zu einer sehr hohen Ozonbelastung. Noch nie seit Beginn der flächendeckenden Messung im Jahr 1990 wurde die Informationsschwelle (Einstundenmittelwerte über 180 µg/m³) so oft überschritten.
Neuer Bericht zur Luftschadstoff-Inventur
Das Umweltbundesamt veröffentlicht erstmals eine umfassende Beschreibung der Methodik der Emissionsinventur von Stickoxiden, Schwefeldioxid, flüchtigen Kohlenwasserstoffen und Ammoniak.
14.11.2003Umwelt Wissen Schaffen - Zeitgemäße und innovative Umweltinformation
Umwelt Wissen Schaffen. Eine Kooperationsver-anstaltung von Umweltbundesamt und ORF/Radio Ö1. Hochkarätige Vortragende aus den Bereichen Motivforschung, Wirtschaft, Telekommunikation, Medien, Verwaltung und Politik diskutieren gemeinsam: Welche Umweltinformationen will die Öffentlichkeit? Was braucht die Umwelt? Wo liegen zukünftige Wege für eine innovative Umweltinformation? „Wir wollen mit diesem Event einen soliden Input für die Diskussion `Umweltinformation in der Informationsgesellschaft` liefern“, so Georg Rebernig, Geschäftsführer des Umweltbundesamtes.
Desinfektionsmittel nur mit Vorsicht einsetzen!
Desinfektionsmittel gehören nicht in den Haushalt! Das haben Sachverständige anlässlich eines Fachgespräches zu "Risiken der Verwendung von Desinfektionsmitteln im Haushalt"
CLEEN-Konferenz zur Chemikalien- Kontrolle
Am 23./24. Oktober 2003 fand eine Konferenz des Europäischen Netzwerkes zur Chemikalienkontrolle (CLEEN, Chemical Legislation European Enforcement Network) statt.
Umwelt Wissen Schaffen
Unter diesem Titel laden Umweltbundesamt und ORF am 14.11.03 ab 14,00 Uhr ins RadioKulturhaus in Wien. Welche Umweltinformationen will die Öffentlichkeit? Was braucht die Umwelt? Wo liegen zukünftige Wege für eine innovative Umweltinformation?
Ozonwerte Sommer 2003
Am 1. Juli 2003 trat das neue Ozongesetz in Kraft, darin wurden unter anderem die Schwellen- und Zielwerte der neuen EU-Ozon-Richtlinie in nationales Recht umgesetzt. Die Grenzwerte des Ozongesetzes von 1992 traten damit außer Kraft. Sie wurden durch Schwellenwerte, bei deren Überschreitung die Bevölkerung über die erhöhte Ozonbelastung informiert
31.07.2003Gefährliche Abfälle in Österreich 1997 - 2001
Die vom Umweltbundesamt durchgeführten Auswertungen aus dem Abfalldatenverbund zeigen, dass die gemeldeten Mengen gefährlicher Abfälle nach einem deutlichen Anstieg in den Jahren 1998 und 1999 nun bereits seit drei Jahren weitgehend konstant bleiben.
29.07.2003Enge Zusammenarbeit mit europäischer Umweltagentur
Österreich ist an einer engen Zusammenarbeit mit der Europäischen Umweltagentur interessiert. Die Europäische Umweltagentur (EEA) ist als wichtigster Informationsanbieter von Umweltdaten auf europäischer Ebene zentrale Institution für die Weiterentwicklung der Umweltpolitik.
Umweltbundesamt und "Die helle Not"!
Auf Initiative des Umweltbundesamtes erfolgte in Kooperation mit der Wiener Umweltanwaltschaft, der Lichttechnischen Gesellschaft und der Österreichischen Gesellschaft für Astronomie und Astrophysik eine Überarbeitung und Erweiterung der Broschüre "Die Helle Not - Künstliche Lichtquellen, ein unterschätztes Naturschutzproblem".
Erste Anlage zur katalytischen Entstickung in einem Zementwerk
Die Reduktion von Stickoxiden ist ein wesentliches Anliegen der Europäischen Umweltpolitik. Die Emissionen dieser Vorläufersubstanz für bodennahes Ozon sollen deutlich vermindert werden. Das Umweltbundesamt setzt sich seit Jahren für den Einsatz der SCR Technik bei Hochtemperaturprozessen wie z.B. in Kraftwerken, Zement- und Glasanlagen ein.
GIS-Award für Umweltbundesamt
Jedes Jahr werden - auf der weltweit größten Anwenderkonferenz der Softwarefirma ESRI jene internationalen Webseiten prämiert, die hochqualitative interaktive Karten im Internet zur Verfügung stellen. Die Umweltbundesamt GmbH. wird am 10. Juli 2003 in San Diego (Kalifornien) mit dieser Auszeichnung geehrt.
National Inventory Report 2003
Das Umweltbundesamt stellte den internationalen Trendbericht mit einer umfassenden und detaillierten Methodikbeschreibung der Österreichischen Luftschadstoffinventur für Treibhausgase fertig.
Neues Konzept für Deponiekontrollen präsentiert
In Österreich ist der Stand der Technik für Deponien in der Deponieverordnung festgelegt. Die Deponieverordnung soll sicherstellen, dass von abgelagerten Abfällen kein Gefährdungspotenzial für nachfolgende Generationen ausgeht.
Stand der Technik bei Abfallverbrennungsanlagen
Diese Studie des Umweltbundesamtes befasst sich mit dem Stand der Technik bei Abfallverbrennungsanlagen unter besonderer Berücksichtigung der Energieeffizienz, der Standortfrage und der Kosten.
Bundesländer-Luftschadstoffinventur 1990 bis 2001
Heute, Montag den 2. Juni veröffentlichte das Umweltbundesamt die Bundesländer-Luftschadstoffinventur 1990 bis 2001. Dieser Inventurbericht startet die jährliche Aktualisierung von Emissionsdaten für alle neun Bundesländer aufbauend auf den internationalen Berichtspflichten für Gesamtösterreich.
Luftschadstoff-Trends in Österreich 1980-2001
Das Umweltbundesamt legte dieser Tage die Entwicklung der Schadstoffbilanz von 1980 - 2001 vor. In dieser Studie werden die Emissionen von Gasen, die zum Klimawandel, zur Versauerung, Überdüngung und zur Bildung von bodennahem Ozon beitragen, den nationalen und internationalen Reduktionsverpflichtungen gegenübergestellt.
20.05.2003Global denken - lokal handeln!
Anlässlich des internationalen Tages der biologischen Vielfalt am 22. Mai weist das Umweltbundesamt auf die Bedeutung hin und stellt umfangreiche Informationen über die Biodiversität zur Verfügung: www.biodiv.at und www.naturschutz.at.
20.05.2003Was staubt denn da?
Im Labor des Umweltbundesamtes werden im Rahmen der Umweltkontrolle auch aus aktuellem Anlass umweltrelevante Proben untersucht. Unter dem Rasterelektronenmikroskop werden auch kleinste Staubpartikel sichtbar und können so genau zugeordnet werden.
Stand der Technik bei Kalorischen Kraftwerken
In der kürzlich erschienenen Studie des Umweltbundesamtes wird der Stand der Technik bei kalorischen Kraftwerken anhand ausgewählter Referenzanlagen in Österreich beschrieben. Die Studie dient einerseits als Informationsquelle für Betriebe, Behörden und die interessierte Öffentlichkeit.
Eine ausgezeichnete Idee für die Umwelt
Heute wird im Rahmen der Veranstaltung "The World of Navigation" in Graz die Idee "Europe Moves*" des Umweltbundesamtes präsentiert. Das BMVIT zeichnete "Europe Moves" – ein satelitengesteuertes System zur Ortung von LKWs für seinen innovativen Ansatz aus. Das Projekt wurde für den Ideenwettbewerb ARTIST* von ExpertInnen des Umweltbundesamtes entwickelt.
09.04.2003Thesauri als Webservices zur einheitlichen Klassifizierung von Umweltdaten
Ein Workshop veranstaltet vom Umweltbundesamt Berlin gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen sowie dem Umweltbundesamt Wien
Umweltbundesamt unterstützt Litauen
Am 14. März 2003 wurde das Twinning-Light-Projekt mit Litauen erfolgreich abgeschlossen. Die Expertinnen und Experten des Umweltbundesamtes betreuten seit September 2002 die Behörden Litauens bei den Beitrittsvorbereitungen zum Thema "Anmeldung und Risikobewertung von Chemikalien und genetisch modifizierten Organismen".
Tagung: SUPport - Strategische Umweltprüfung
Das Umweltbundesamt und An !dea – Österreichisches Institut für die Entwicklung der Umweltfolgenabschätzung – laden zur Fachtagung "SUPport – Strategische UmweltPrüfung, Praxis, Organisation, Trends" ein.
05.03.2003Nähert sich Österreich dem Kyoto-Ziel?
Am 5.3.2003 veröffentlicht das Umweltbundesamt den "Kyoto-Fortschrittsbericht Österreich", eine detaillierte Fortschrittsanalyse über Österreichs Entwicklung an Treibhausgasen im Vergleich zum "Kyoto-Ziel". Dieses Ziel sieht eine 13% Reduktion der österreichischen Treibhausgase bis zum Jahr 2010 vor
Risikobewertung von Gentechnik-Produkten
Die neue Studie des Umweltbundesamtes Toxikologie und Allergologie von GVO – Produkten" kann ab sofort über das Umweltbundesamt bezogen werden.
Umweltbundesamt eröffnet das Österreichische Büro für Klimawandel
Seit Anfang Jänner 2003 hat das Austrian Bureau for Climate Change - kurz ABCC seine Arbeit aufgenommen. Einerseits dient das ABCC als Plattform für alle an der Thematik Klimawandel Interessierte. Gleichzeitig bildet das ABCC ein Bindeglied zwischen Wissenschaft/Forschung und Verwaltung. Und andererseits liegt ein Schwerpunkt in der verstärkten Vernetzung der österreichischen Klimaforschung mit europäischen und weltweiten Netzwerken.
Umweltbundesamt exportiert Know-how
Am 15. Jänner 2003 wurde das erfolgreiche Twinning-Projekt mit Bulgarien abgeschlossen. Die ExpertInnen des Umweltbundesamtes betreuten in den Teilbereichen "Anmeldung von Neustoffen" und "Einstufung und Kennzeichnung von Stoffen und Zubereitungen" die Angleichung von bulgarischem Recht an das der EU.
Einigung über weltweites Emissionsregister für Industrieanlagen (PRTR) erzielt
In der letzten Jännerwoche erzielten dreißig Staaten eine Einigung über die Anforderungen an ein weltweites Emissionsregister für Industrieanlagen (PRTR).
02.02.2003Feuchtgebiete Österreichs im Internet abrufbar
Die ersten 357 Feuchtgebiete Österreichs sind ab sofort im Internet abrufbar. Darüber hinaus informiert das "Feuchtgebietsinventar Österreich" über die 11 international bedeutenden Ramsar-Gebiete.
Jährliche Emissionsinventur an die EU übermittelt
Mit Jahreswechsel legte das Umweltbundesamt die Emissionsinventur 2001 für die klimaschädigenden Treibhausgase vor. Diese wurde durch das Umweltministerium entsprechend den EU-internen Berichtspflichten an die Europäische Kommission übermittelt.
ESIS - Das neue Chemikalieninformationssystem der EU
Auf der Homepage des Europäischen Chemikalien Büros (ECB) ist ein neues Online - Informationssystem für chemische Altstoffe installiert worden, das übersichtlich wichtige Informationen liefert.
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