Aktuelles im Risiko:dialog

(7.11.2007) Zwei Themenkomplexe stehen zwischen November und Ende Jänner im Mittelpunkt der Aktivitäten der Initiative Risiko:dialog von Radio Österreich 1 und Umweltbundesamt. Demografischen Entwicklungen sind Anfang November das Programm des Radiokollegs und der Science Event im Jänner 2008 gewidmet. Veranstaltungen zu Chancen und Risiken der Nanotechnologie stehen Anfang Dezember 2007 auf dem Programm.

Um die Risiken von demografischen Entwicklungen dreht sich der aktuelle Dialogschwerpunkt der Initiative Risiko:dialog. Gesellschaften haben sich in der Vergangenheit als recht dynamische Gebilde erwiesen. Die zukünftige Dynamik ist in Prognosen, die von übervölkerten Ballungszentren bis zu entvölkerten Landstrichen erzählen, ablesbar. Als Auftakt steht zwischen 5. und 8. November 2007 unter dem Motto "Sind weniger vielleicht mehr?" demografischer Wandel und seine Folgen auf dem Programm des Radiokollegs von Radio Österreich 1. 

Nanotechnologie im Risiko:dialog

Am 5. Dezember 2007 stellen sich hochkarätige DiskutantInnen einer Podiumsdiskussion und dem Dialog mit dem Publikum. Im Mittelpunkt des Risikodialogs stehen Fragen zur Kommunikation über Nanotechnologie:

  • Wie reden VertreterInnen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und KonsumentInnen über etwas, das so klein ist, dass man es nicht sieht, und so kompliziert, dass man es nicht versteht?
  • Wie läuft die Diskussion zum Thema Nanotechnologie in anderen Ländern?
  • Wie sehen die unterschiedlichen Wissens- und Informationsbedürfnisse der verschiedenen Stakeholder aus?
  • Welche Potenziale werden in der Nanotechnologie als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts gesehen?
  • Wie können und sollen Risikodebatten gestaltet werden, um Orientierungshilfe oder Entscheidungsgrundlage zu sein?

Um Welt und demografische Entwicklungen

Als weiterer Eckpfeiler im Dialogschwerpunkt zu demografischen Entwicklungen dreht sich Ende Jänner 2008 der Science Event der Initiative Risiko:dialog um demografische Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf die Umwelt. Stakeholder aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und NGOs skizzieren globale, europaweite und lokale Trends wie auch Risiken bei der Flächennutzung, beim Energiebedarf, beim Wasserverbrauch und bei der Mobilität bis 2050.

 

Weitere Informationen:

Ingeborg Zechmann, Pressestelle Umweltbundesamt, mobil 0664/611 90 94