MONARPOP-Konferenz am 28.11.2007

Neue Erkenntnisse über POPs (langlebige organische Schadstoffe)

(26.11.2007) Am 28. November 2007 präsentieren und diskutieren ExpertInnen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz, Slowenien und Italien die ersten Ergebnisse des Forschungsprojekts MONARPOP (MOnitoring Network in the Alpine Region for Persistent and other Organic Pollutants) in Salzburg.

In dem weltweit einzigartigen Projekt wurden 40 entlegene Alpenstandorte auf Menge, Herkunft, Verbreitung und Verbleib von langlebigen organischen Schadstoffen, sogenannten POPs, untersucht. Ziel von MONARPOP ist unter anderem, die Wirksamkeit der Stockholm-Konvention zu überprüfen. Dieses internationale Übereinkommen soll die Konzentrationen bestimmter POPs durch Verbote und Einschränkungen sowie durch verbindliche Richtlinien verringern.

Projektpartner

Das Umweltbundesamt koordiniert das Projekt MONARPOP im Auftrag des Lebensministeriums, entwickelte das Forschungskonzept, koordinierte die Probenahme und -analyse in Österreich und analysierte eine Reihe von Schadstoffen. Weitere Projektpartner sind die Alpenanrainerstaaten Deutschland (Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz; GSF Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit; Umweltbundesamt Deutschland), Italien (Regionale Umweltschutzagenturen für Veneto und Lombardei), Schweiz (Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft; Universität Basel; WSL Forschungszentrum für Wald, Schnee und Landschaft) und Slowenien (Slowenisches Forstinstitut).

 

Die detaillierten und umfassenden Forschungsergebnisse werden im Frühjahr 2008 im MONARPOP-Endbericht veröffentlicht.

 

Zeit und Ort der Konferenz

 

28. November 2007, 9-17 Uhr

Konferenzzentrum Heffterhof, Maria-Cebotari-Strasse 1-7, 5020 Salzburg

 

Service für JournalistInnen

 

Prof. Dr. Frank Wania, Universität Toronto, steht am 26. und 27.11.2007 nach telefonischer Vereinbarung für ein Interview zur Verfügung, der Projektleiter von MONARPOP, Dr. Peter Weiss vom Umweltbundesamt, zusätzlich am 28. November.

 

Für die Terminkoordination wenden Sie sich bitte an Petra Wiener, Pressestelle Umweltbundesamt, Tel.: 01/313 04-5432 .

Infobox

Downloads

Programm [PDF, 1.5MB]

Links

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