Risiko:dialog: Erster Teil der BürgerInnenkonferenz
BürgerInnenkonferenz: Neue Perspektiven - neue Ideen
(Wien, 18. März 2009) Am 14. und 15. März fand der erste Teil der BürgerInnenkonferenz zum Thema Risiko Energiegesellschaft statt. Veranstaltet wird diese von der Initiative Risiko:dialog, eine Zusammenarbeit von Radio Österreich 1 und Umweltbundesamt, unterstützt von Zentrum für soziale Innovation und ÖKOBÜRO.
35 BürgerInnen aus allen Teilen Österreichs im Alter zwischen 16 und 72 Jahren diskutierten ihre Perspektiven zu den Risiken einer Energiegesellschaft und arbeiteten zu den Themen Umwelt und Klima - Energiepreise und ihre Auswirkungen - Energieabhängigkeit, Importabhängigkeit, Versorgungssicherheit - Hoher Energieverbrauch – gesellschaftlich und individuell - Energieträger: Fossile Energie, Atomenergie, erneuerbare Energie - Verantwortung und Zuständigkeiten. Diese Bereiche hatten sich im Vorfeld aus den Diskussionen in Fokusgruppen herauskristallisiert.
Diese Inhalte wurden am ersten Tag der BürgerInnenkonferenz in Kleingruppen erörtert, am Abend wählten die TeilnehmerInnen im Plenum jene drei Themen aus, mit denen sie vertiefend am nächsten Tag weiterarbeiten würden. In aufeinander aufbauenden Gesprächsrunden wurde zu den drei Bereichen - Energie - Umwelt und Klima, - Abhängigkeit und Versorgungssicherheit und Energieträger Wissen und Sichtweisen der TeilnehmerInnen zu Risiken ausgetauscht und gesammelt, mit dem Ziel neue Ideen zu entwickeln.
Anschließend wurden sechs FachexpertInnen aus Politik und Verwaltung, Wirtschaft, NGO-Bereich und Wissenschaft nominiert, die am folgenden Konferenzwochenende an Hearings und Arbeitsgruppen teilnehmen, und ihr Wissen zur Verfügung stellen werden.
Am zweiten Konferenzwochenende am 28. und 29. März werden die BürgerInnen Handlungsmöglichkeiten und Empfehlungen zu einem gemeinsamen Energie-Kommuniqué zusammenfassen. Die Ergebnisse der BürgerInnenkonferenz werden verschiedenen Stakeholdern aus Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Medien präsentiert und in Workshops aufgearbeitet.
Weitere Informationen
Christine Schatz, Pressestelle Umweltbundesamt, Tel.: 01/313 04 - 5434
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