Überblick Ozonsommer 2010
Aktuelle Ozon-Werte per SMS
(Wien, am 2. August 2010) Die Informationsschwelle für Ozon wurde bis Ende Juli 2010 in Österreich an 14 Tagen überschritten, die Alarmschwelle bisher an keinem Tag. Aktuelle Werte liefert der Ozon-SMS-Service unter der Nummer 0900 600 603.
Die Ozonbelastung war in Österreich bis Mitte Juni 2010 außergewöhnlich niedrig. Die Ursache dafür liegt in dem wechselhaften und für die Jahreszeit sehr regenreichen Wetter. Im Juli 2010 war die Ozonbelastung durchschnittlich, entsprechend dem zeitweise sehr warmen, aber auch relativ wechselhaften Wetter. Die meisten Überschreitungen der Informationsschwelle wurden zwischen 9. und 16. Juli während einer sehr warmen Hochdruckwetterlage registriert. Sie traten überwiegend im Ozonüberwachungsgebiet Nordostösterreich auf und sind auf die Emissionen von Ozonvorläufersubstanzen im Raum Wien - bei temperaturbedingt verstärkter photochemischer Ozonbildung - zurückzuführen.
Ozon-Warnungen bequem aufs Handy
Unter der Nummer 0900 600 603 können sich Gesundheitsbewusste und besonders sensible Menschen per SMS warnen lassen, wenn die Ozonbelastung die Informations- und die Alarmschwelle übersteigt. Der SMS-Service von Ö3 und Umweltbundesamt warnt in beiden Fällen sofort. Per SMS Key-Word OZON an die Nummer 0900 600 603 schicken und die Postleitzahl angeben - fertig. Die Registrierung ist gratis, die Ö3-Ozon-SMS kostet 30 Cent.
Überschreitungen der Informationsschwelle von 1990 bis 31. Juli 2010
Anzahl der Tage und der Messstellen mit Überschreitung der Informationsschwelle (über 180 µg/m³) sowie jene Messstelle mit den meisten Überschreitungen.
Überschreitungen der Alarmschwelle 2003 - 2010
Tage und Messstellen, an denen die Alarmschwelle (einstündige Ozonkonzentration über 240 µg/m³) überschritten wurde.
Gesetzliche Schwellenwerte für Ozon
Die Informationsschwelle wird bei einer einstündigen Ozonkonzentration von mehr als 180 µg/m³, die Alarmschwelle wird bei einer einstündigen Ozonkonzentration von mehr als 240 µg/m³ erreicht.
Mehr Informationen
Petra Kestler, Pressestelle Umweltbundesamt, Tel.: 01/313 04/5434
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