Keine messbare radioaktive Belastung in Österreich

(Wien, 23. März 2011) Infolge der Naturkatastrophen und Nachbeben in Japan kam es in den  Reaktorblöcken des Kernkraftwerkes Fukushima zum Austritt von Radioaktivität. Diese Emissionen werden in der Luft verwirbelt, von dieser stark verdünnt und global verfrachtet. "Aufgrund der Entfernung und der Verdünnungseffekte wird  die Radioaktivität in Österreich - wenn überhaupt - nur in geringfügigem Ausmaß messbar sein. Und das würde innerhalb des natürlichen Schwankungsbereichs liegen", bestätigt Karl Kienzl, stellvertretender Umweltbundesamt-Geschäftsführer und meint weiter: "Davon geht für die österreichische Bevölkerung keine Gefahr aus." 

 

Die Strahlenbelastung in Österreich wird kontinuierlich gemessen. Österreich verfügt über ein flächendeckendes Frühwarnsystem, das rund um die Uhr Messdaten liefert.

Hotline zu Fragen zu Japan  059133/9500

Für Anfragen in Zusammenhang mit dem verheerenden Erdbeben in Japan und mögliche Strahlenbelastungen steht unter 059133/9500 eine Hotline zur Verfügung.

 

Weitere Informationen

Ingeborg Zechmann, Pressestelle Umweltbundesamt, Tel.: 01/313 04-5413