Nachhaltigkeit fassbar machen

Risiko:dialog zur Entropie

© Umweltbundesamt Thomas Jakl, Lebensministerium

(Wien, 27. April 2012) Um Nachhaltigkeit bewerten zu können, bedarf es frischer Impulse. Die Entropie liefert dafür neue Ansätze. ExpertInnen aus Österreich und Deutschland stellen den entropischen Nachhaltigkeitsgedanken im Rahmen des Symposiums „Nachhaltigkeit fassbar machen“ am 27. April in Wien vor. Dabei werden die Zugänge der unterschiedlichen Fachrichtungen – Physik, Technik, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften – sowie von Wirtschaft und Verwaltung beleuchtet.

„Die Zukunft unserer Kinder werden wir sichern, wenn wir green jobs, also umweltgerechte Arbeitsplätze schaffen und mit den natürlichen Ressourcen sparsam umgehen. Die Entropie eröffnet neue Möglichkeiten, diesen Weg zu bewerten“, meint Umweltminister Niki Berlakovich. „Um die richtigen Entscheidungen treffen zu können, brauchen wir fundiertes Wissen, den Dialog aller Beteiligten und auch den Mut, unkonventionelle Wege zu gehen.“, erläutert Georg Rebernig, Geschäftsführer im Umweltbundesamt.

Physik & andere Perspektiven

Entropie ist ein vielseitiger, komplexer Begriff, der ursprünglich die Unordnung in einem physikalischen System beschreibt. Je größer die Unordnung ist, umso höher ist auch die Entropie. Dieser Ansatz wird auch in anderen wissenschaftlichen Disziplinen diskutiert. Dieses Spannungsfeld unterschiedlicher Perspektiven greift der Risiko:dialog auf.