Umweltfreundlich unterwegs in Alpen und Karpaten
(Wien, 23. Oktober 2012) Der nachhaltige Verkehr zu und in Tourismusgebiete in den Alpen und Karpaten steht im Mittelpunkt des Projekts "Access2Mountain" unter der Leitung des Umweltbundesamt. In der Projekt-Halbzeit wurden im Rahmen einer Konferenz in Kosice/Slowakei vom 16.-18. Oktober erste Zwischenergebnisse vorgestellt. Die ExpertInnen präsentierten Best Practice Beispiele und Erfolgsfaktoren für die Umsetzung von Mobilitätsprojekten, darunter das Entwickeln eines Masterplans, das Einbeziehen aller Stakeholder, professionelles Marketing und umfassender Service.
Das Projekt Access2Mountain soll einen Beitrag zur Reduktion negativer Umweltwirkungen wie Schadstoffe und Lärm in sensiblen Gebieten leisten. Ziel der Zusammenarbeit von Partnern aus sechs Ländern ist, die Mobilität vor Ort und bei der Anreise in Urlaubsregionen zu verbessern. Im Zeitraum von drei Jahren entwickeln die Projektpartner unterschiedliche Maßnahmen zur Verbesserung von Neben- und Schmalspurbahnen, "sanften" Mobilitätsangeboten vor Ort und entsprechende Marketingmaßnahmen. Die Ergebnisse des Projektes fließen u.a. in den Entwurf des Transportprotokolls der Karpathenkonvention ein.
Access2Mountain ist ein EU-gefördertes Projekt, genehmigt im Zuge des zweiten "Calls" des Programmes South-East-Europe. Dieses ist den Strukturfonds und -instrumenten der Programmperiode 2007-2013 (European Terretorial Cooperation 2007-2013) zuzuordnen.
Rückfragehinweis:
Petra Kestler, Pressestelle Umweltbundesamt, mobil: 0664 / 966 86 26, Mail: petra.kestler@umweltbundesamt.at
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