Walter Birgit, Kügler Ingo, Öhlinger Andreas, Lampert Christoph:

Tierische Nebenprodukte 2004-2006.

Erhebung der Mengen an Tierischen Nebenprodukten in Österreich.

Wien, 2008
Reports, Band 0198
ISBN: 3-85457-996-9
48 S.
Tierische Nebenprodukte fallen bei Schlachtung, Fleisch- und Milchverarbeitung, im Lebensmittelhandel, in Restaurants und Großküchen und in der Landwirtschaft als Wirtschaftsdünger an.
Ziel der Studie war es, die in Österreich in den Jahren 2004 bis 2006 angefallenen Mengen und Behandlungswege an tierischen Nebenprodukten darzustellen. Ohne Wirtschaftsdünger sind die Schlachtabfälle mit rund 260.000 t die mengenmäßig wichtigsten tierischen Nebenprodukte, gefolgt von Abfällen aus der Fleisch- und Milchverarbeitung mit jeweils etwas mehr als 100.000 t. Zugenommen haben im Erhebungszeitraum die gesammelten Küchen- und Speiseabfällen und der Import von tierischen Nebenprodukten.
Rund die Hälfte tierischer Nebenprodukte (ohne Wirtschaftsdünger) wird in Tierkörperverwertungsanlagen zu Tiermehl und Tierfett verarbeitet, weitere 15 – 20% gelangen in Biogasanlagen.

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