Gans Oliver, Hauzenberger Ingrid, Hornek Romana, Kinzl Max, Losert Annemarie, Luschützky Evita, Mühlegger Simone, Purzner Maria, Schwarz Nicole, Stocker Eva, Thanner Gerhard, Uhl Maria, Wimmer Martin:

Zulassungspflicht für besonders besorgniserregende Stoffe.

Österreichische Kandidatenstoffe nach REACH 59 (3).

Wien, 2009
Reports, Band 0241
ISBN: 978-3-99004-041-6
102 S.
Das neue Chemikalienrecht REACH sieht erstmals ein Verfahren für zukünftig zulassungspflichtige, besonders besorgniserregende Stoffe (wie z.B. mutagene, kanzerogene, oder persistente) vor.
Der Report des Umweltbundesamt identifiziert derartige Chemikalien und schlägt österreichische Stoffe für die Zulassung vor. Ein wichtiges Kriterium für diese Auswahl war neben den chemischen Eigenschaften der Nachweis einer Exposition in der Umwelt oder am Arbeitsplatz.
Basis für die Stoffauswahl waren bereits harmonisiert eingestufte Stoffe mit CMR- (kanzerogen, mutagen, reproduktionstoxisch) und/oder PBT-Eigenschaften (persistent, bioakkumulierend, toxisch) sowie Chemikalien, die unter Verdacht stehen, hormonähnliche Wirkungen zu besitzen. Für drei Stoffe (Dibutylphthalat, Benzylbutylphthalat und Tris(2-chlorethyl)phosphat) wurde ein Zulassungsdossier erstellt.

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