Frischenschlager Helmut, Karigl Brigitte, Lampert Christoph, Pölz Werner, Schindler Ilse, Tesar Maria, Wiesenberger Herbert, Winter Brigitte:

Klimarelevanz ausgewählter Recycling-Prozesse in Österreich.

Endbericht.

Wien, 2010
Reports, Band 0303
ISBN: 978-3-99004-105-5
106 S.
Berechnungen des Umweltbundesamt zeigen, wie viel Energie und Treibhausgasemissionen eingespart werden können, wenn Primärrohstoffe durch Altstoffe aus abfallwirtschaftlichen Recyclingprozessen ersetzt werden. Die Treibhausgasemissionen, die bei der Produktion einer Tonne neuer Aluminium-Produkte entstehen, können durch den Einsatz von rückgewonnen Altstoffen um bis zu 97% reduziert werden. Bei Rohstahl und Kupfer können im Vergleich zur Primärproduktion rund 85% der Emissionen eingespart werden, bei Grünglas rund 40% und bei PET-Flaschen mit 30% Recyclinganteil mehr als 20%. Der Energieaufwand für den Transport und die Aufbereitung der betrachteten Altstoffe ist dabei vernachlässigbar. Die Wiederverwertung der getrennt gesammelten oder aus verschiedenen Abfallströmen rückgewonnen Altmetalle leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

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