Internationale Konferenz zu Plastik in Gewässern

Umweltbundesamt führend bei der Analyse von Mikroplastik in Europa

© Umweltbundesamt/P. Hohenblum

Wien, 4. Juli 2016 – Ende Juni fand in Berlin die internationale Konferenz „European Conference on Plastics in Freshwater Environments“ statt, bei der sich ExpertInnen aus ganz Europa zum Thema Plastik in Gewässern austauschten. Im Mittelpunkt standen Monitoring, Quellen und Risiken von Plastikeinträgen in Flüsse und Seen und Strategien, um die Plastikverschmutzung zu reduzieren. ExpertInnen des Umweltbundesamtes präsentierten Möglichkeiten und Herausforderungen bei der Analyse von Mikroplastik in Wasserproben und berichteten über die europaweit einzigartige Messmethode, die für die Pilotstudie "Plastik in der Donau" entwickelt wurde.

 

Die Studie, die im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft unter der Leitung des Umweltbundesamts, gemeinsam mit der Universität für Bodenkultur, der ViaDonau und den Bundesländern Niederösterreich, Oberösterreich und Wien durchgeführt wurde, setzte europaweit neue Maßstäbe bei der Analyse von Plastikeinträgen in die aquatische Umwelt.