Arsen in Lebensmitteln

Umweltbundesamt analysiert im Auftrag der AK

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(Wien, 7.10. 2016) Arsen kommt als Verunreinigung häufig in Reis, Reiswaffeln, Fisch oder Kakao vor. Die AK hat die Prüfstelle im Umweltbundesamt mit der Analyse von 33 Lebensmitteln beauftragt.

 

Die AK hat von den ExpertInnen der Umweltbundesamt-Prüfstelle insgesamt 33 Lebensmittelproben auf ihren Arsengehalt untersuchen und beurteilen lassen: neun Reisproben, sieben Reiswaffelproben, eine Schokoreisprobe, sechs Kakaoproben, zehn Fischproben.

Alle überprüften Lebensmittelproben – Reis, Reiswaffeln, Schokoreis, Kakao, Fisch – lagen hinsichtlich ihres Arsengehalts innerhalb der gesetzlichen Höchst- bzw. geltender Aktionswerte. Drei der neun Reisproben wurden auch vor und nach dem Waschen untersucht. Es konnten im Rahmen dieser Untersuchung keine Unterschiede in den Konzentrationen an Arsen durch das  Waschen festgestellt werden.

 

Arsen liegt in unterschiedlichen chemischen Formen vor. Es kann überwiegend organisch gebunden sein wie in Fisch oder anorganisch, etwa in Reisprodukten. Problematisch dabei ist immer das anorganische Arsen. Hierfür gibt es seit Anfang 2016 gesetzliche Höchstwerte für Reis und Reisprodukte. Reis für Säuglingsnahrung darf noch weniger enthalten. Für Fisch gelten Aktionswerte für den Anteil an Gesamtarsen und anorganischem Arsen. Für Kakao gibt es derzeit keinen Grenzwert, nur Bewertungskriterien.