Studie: Reduktion der Benzo(a)Pyrenbelastung

© Umweltbundesamt /F. Rokop

(Wien, 14. August 2017) Die Umweltbundesamt-ExpertInnen haben detaillierte Benzo(a)Pyren-Emissionen berechnet. Auf dieser Grundlage hat das Amt der Steiermärkischen Landesregierung mittels Ausbreitungsrechnungen eine Belastungskarte für die Steiermark erstellt. Die Ergebnisse zeigen eine hohe Variabilität der Belastung sowie zahlreiche Grenzwertüberschreitungen vor allem in kleineren Gemeinden. Für drei Modellregionen – Leibnitz, Thörl, Vorau – wurden Maßnahmenpakete definiert, mit denen die Belastung reduziert werden kann.

 

Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) entstehen bei der unvollständigen Verbrennung von organischem Material und fossilen Brennstoffen. Beurteilt wird die PAK-Belastung in der Luft anhand der Konzentration von Benzo(a)pyren in Feinstaub als Leitsubstanz. Hauptquelle in Österreich sind Holzheizungen in Haushalten, vor allem manuell bedienbare Einzelöfen. Für Benzo(a)pyren (B(a)P) ist seit 2013 ein Grenzwert von 1 ng/m³ festgelegt.

 

Sie möchten die Belastung mit Benzo(a)Pyren untersuchen lassen? Die Prüfstelle des Umweltbundesamtes misst Benzo(a)Pyren im Feinstaub sowie wie in allen anderen Medien.

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