Mit allen Sinnen forschen

© Umweltbundesamt /T. Popic

(Wien, 12. Okt. 2017) Im Oktober hat unser Labor seine Türen für Schulklassen aus Wien geöffnet. Die SchülerInnen zwischen 9 und 14 haben sich im letzten Schuljahr intensiv mit dem Thema Bienen und Neonicotinoide auseinandergesetzt und Proben von Pollen, Honig, Boden und Wasser gesammelt.

 

Bevor es mit der Laborführung losgeht, informieren sich die SchülerInnen bei Katrin Sedy, Landwirtschafts-Expertin im Umwetlbundesamt über die Entstehung von Honig, das Bienensterben und die Auswirkungen von Neonicotinoiden auf Bienen und Umwelt.

 

Im Labor erklären unsere KollegInnen rund um Martina Göß, Philipp Steinbichl und Sandra Kulscar anschaulich alles Wissenswerte zu den Analysen und um die Wirkung von Neonicotinoiden. Die Kinder sind eingeladen, tatkräftig zu werden – von Wasserproben filtrieren über Boden sieben bis Messungen vornehmen. Das sorgt beim jungen Publikum, ausgerüstet mit Labormänteln, Schutzbrillen und Handschuhen, für große Begeisterung.

 

Im Rahmen der Führung durch die verschiedenen Labors lernen die Kinder unsere KollegInnen als „role models“ kennen. Die ExpertInnen stehen für Fragen zur Verfügung und berichten darüber, warum sie sich für ihr Berufsfeld entschieden haben.

 

Die Besuche der SchülerInnen finden im Rahmen des GLOBAL 2000 Projekts Bienenwerkstatt statt, das von FFG und BMVIT gefördert wird.