Grenzüberschreitendes Wasserprojekt in sechs Ländern

Umweltbundesamt-ExpertInnen unterstützen EU-Nachbarstaaten im strategischen Wasserressourcen-Management und im Monitoring

© National Accreditation Agency of Ukraine

Wien, 8. November 2017 – Die ExpertInnen des Umweltbundesamtes überwachen in enger Zusammenarbeit mit dem BMLFUW seit über 20 Jahren die Wasserqualität in Österreich und entwickeln Maßnahmenprogramme, Schutz- und Sanierungsstrategien, um sie langfristig zu erhalten. Dieses Know-how ist in Europa und darüber hinaus gefragt.

 

Im länderübergreifenden Projekt EUWI+  East (European Union Water Initiative Plus for Eastern Partnership der Europäischen Union) ist das Umweltbundesamt mit Partnern aus Frankreich und Kroatien in sechs Ländern aktiv: Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldawien, Ukraine und Weißrussland. Bis zum Jahr 2020 werden unter der Leitung eines europäischen Projektkonsortiums, an dessen Spitze das Umweltbundesamt , Managementpläne für Flussgebiete und grenzüberschreitende Flüsse in den östlichen Staaten der Europäischen Nachbarschaftspolitik entwickelt und umgesetzt. Grundlage dafür sind die Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie. Darüber hinaus unterstützen die europäischen ExpertInnen ihre Partner vor Ort beim Ausbau ihrer Wassermonitoring-Systeme, die in Modellregionen erprobt werden.

 

Bei einem EUWI+ Treffen in der Ukraine Mitte Oktober klärten die Umweltbundesamt-ExpertInnen mit KollegInnen der National Accreditation Agency of Ukraine Fragen zur Akkreditierung der nationalen Labors, die künftig die Wasserqualität überprüfen sollen.