CLARINET - Contaminated Land Rehabilitation Network for Environmental Technologies

CLARINET war ein von der Generaldirektion Forschung der Europäischen Kommission im Rahmen des 4. Umwelt- und Klimaprogrammes gefördertes Gemeinschaftsprojekt. Die Koordination des Projektes oblag dem Umweltbundesamt, die Projektdauer betrug drei Jahre, Projektbeginn war im Juli 1998.

Ziele

Unterstützung der Erstellung technischer Empfehlungen für die Entscheidungsfindung bei Altlastensanierungen auf Basis des derzeitigen Standes der Technik:

  • Schaffung einer wissenschaftlichen Plattform interdisziplinärer Forschung, beinhaltend umweltrelevante, technische, soziale und ökonomische Aspekte, um wissenschaftliche Prioritäten für zukünftigen Forschungsbedarf festzustellen.
  • Schaffung eines thematischen Netzwerkes zur Verknüpfung nationaler Programme zur Entwicklung von Entscheidungshilfen im Bereich Altlastensanierung und zur Anregung internationaler Kooperation zur Feststellung zukünftigen Forschungsbedarfes.
  • Forum zur Kooperation zwischen Wissenschafterinnen/Wissenschaftern, Behörden und Betroffenen.
  • Kooperation mit relevanten internationalen Organisationen und Initiativen im Altlastenbereich (NICOLE, EEA, NATO/CCMS, Ad Hoc International Working Group on Contaminated Land...).

TeilnehmerInnen

VertreterInnen 16 europäischer Länder aus den Bereichen Wissenschaft, Vollzug und Industrie. Pro Land nehmen an CLARINET

  • zwei wissenschaftliche TeilnehmerInnen und
  • ein Vertreter/eine Vertreterin des jeweiligen Umweltministeriums

teil.

Weiters sind VertreterInnen ausgewählter internationaler Einrichtungen, die sich mit der Thematik Altlasten beschäftigen, am Projekt beteiligt.

Themenschwerpunkte

Im Rahmen des Projektes konzentriert sich die Arbeit auf folgende thematische Bereiche:

  • Gefährdungsabschätzung,
  • Sanierungstechnologien,
  • Boden- und Grundwasserschutz,
  • Sozio-ökonomische Aspekte im Umgang mit Altlasten.

Unter Berücksichtigung der o.g. Themenschwerpunkte, aber auch die Inhalte des 5. Rahmenprogrammes des Umwelt- und Klimaprogrammes der EU beachtend, wurden Arbeitsgruppen eingerichtet.