Treibhausgasemissionen und Klimawandel
Der Großteil der Erwärmung der Erdatmosphäre in den letzten 50 Jahren ist der Emission von Treibhausgasen zuzuschreiben. Die Prognosen lassen eine Zunahme von extremen Wetterereignissen (z. B. Starkregen, Hitzewellen) erwarten.
Die Reduktionsziele im Kyoto-Protokoll sind ein erster Schritt um die Treibhausgas- Konzentrationen zu stabilisieren – dazu wäre generell eine Minderung um mindestens 70% notwendig. Österreich ist seinem Kyoto-Ziel (minus 13% bis zum Jahr 2010 auf Basis der Werte von 1990) nicht näher gekommen, sondern verzeichnete von 1990 bis 2002 einen Anstieg der Emissionen um über 10%. Dies ist vor allem auf den steigenden fossilen Brennstoffeinsatz zurückzuführen; den größten Zuwachs verzeichnete der Verkehrssektor (plus 62% seit 1990). Es müssen daher dringend zusätzliche Maßnahmenpakete implementiert werden, um die jährlichen Emissionen entsprechend zu reduzieren, aber auch die Anpassungsstrategien an die Auswirkungen des Klimawandels, wie beispielsweise Hochwasser, müssten entsprechend voran getrieben werden.
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