Human-Biomonitoring-Labor
Suche nach Umweltschadstoffen im menschlichen Körper
Ziel des Human-Biomonitoring ist es festzustellen, welche Stoffe in welchem Ausmaß in den Körper gelangen. Dabei werden die Konzentrationen von Substanzen oder ihrer Stoffwechselprodukte (Metabolite) mit chemischen Methoden bestimmt. Die Belastung wird unabhängig der zahlreichen Aufnahmewege (z.B.: über Nahrung, Hautkontakt, Umwelt) erfasst.
Das akkreditierte Prüflabor im Umweltbundesamt betreibt seit 2007 ein eigenes Human-Biomonitoring-Labor und untersucht Blutproben (Plasma, Vollblut), Harn, Fettgewebe, Muttermilch, Haarproben unter anderem auf folgende Umweltschadstoffe im Ultraspurenbereich:
- Bisphenol A, Nonylphenol
- Chlorpestizide
- Dioxine und PCB
- Metalle
- Methylquecksilber
- Nikotin, Kotinin und weitere Metabolite
- Phthalate und deren Metabolite
- PAH und Metabolite (zB Hydroxypyren)
- Phosphororganische Flammschutzmittel und deren Abbauprodukte
- Polybromierte Diphenylether
- u.v.m.
Infobox
Weiteres
Nachlese zum 7. Fachgespräch: Der schadstofffreie Mensch. Märchen oder Zukunft?
Magazin: Wieviel Schadstoff steckt in uns?
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Dr. Margit Bernroitner
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