Ersatzbrennstoffe

Studie ERSA "Erarbeitung eines Beprobungskonzeptes für Ersatzbrennstoffe" abgeschlossen

Die wirtschaftliche Bedeutung des Einsatzes von Abfall als Ersatzbrennstoff nimmt stetig zu. Ziel der Studie war es, die Zusammensetzung der heizwertreichen Fraktion aus Restmüll zu charakterisieren. Dazu wurden die metallischen Anteile per Hand aussortiert und so die Herstellung einer ofenfertigen Ersatzbrennstofffraktion simuliert.

Umweltbundesamt, MA 48 und Fernwärme Wien arbeiteten dabei eng zusammen. Die Studie wurde durch das BMLFUW finanziert.

© Umweltbundesamt/Denner heizwertreiche Fraktion heizwertreiche Fraktion

An drei Tagen wurden insgesamt 400 Tonnen heizwertreiche Fraktion in der Restmüll-Splittinganlage Wien produziert. In dieser Zeit wurden insgesamt 32 m³ Material aus der laufenden Produktion gezogen und aufgearbeitet. Die chemische Charakterisierung erfolgte nach einem aufwendigen Aufarbeitungskonzept im Prüflabor im Umweltbundesamt.

Großtechnischer Verbrennungsversuch

Es wurden relevante umwelt- und verbrennungstechnische Parameter analysiert. Der anschließende großtechnische Verbrennungsversuch fand bei der Fernwärme Wien statt. Die Outputstoffe (Schlacke, Asche sowie Rohgas nach dem Elektrofilter) wurden erfasst und über die Ergebnisse der Bilanzierung wurde die Abfallzusammensetzung von 400t heizwertreiche Fraktion indirekt ermittelt.

Der Schlüssel zum richtigen Ergebnis liegt in der Aufarbeitung

Eines zeigte die Studie deutlich: Der Verwendung von ausreichend hohen Probemengen kommt höchste Bedeutung zu. Der Hauptbeitrag am Untersuchungsfehler liegt in den Arbeitsschritten der Probenaufbereitung (Einwaage, Aufschluss). Die Heterogenität der aufbereiteten Prüfprobe dominiert.

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