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Mikroplastik

© Umweltbundesamt/Bettina Liebmann

Mikroplastik ist zwar klein, macht aber umso größere Probleme. Gelangen Kunststoffe in die Umwelt, so verbleiben sie dort über lange Zeit. Wasser und Wind verteilen Kunststoffabfälle oft über weite Strecken. Durch Abrieb und Erosion entstehen im Laufe der Zeit aus größeren Plastikteilen immer kleinere Bruchstücke.

 

Das Wissen darüber, wie das Plastik in die Umwelt gelangt, wie es sich zusammensetzt, welche Auswirkungen es auf die Umwelt hat und mit welchen Maßnahmen der Eintrag reduziert und vermieden werden kann, steht noch am Anfang. Die Zahl der Untersuchungen steigt, bislang sind die Daten allerdings schwer vergleichbar.

 

Kunststoffe können aus der Produktion, durch die Verwendung als Zusatzstoff in Kosmetik und Waschmittel oder durch unsachgemäße Entsorgung wie achtloses Wegwerfen oder die Windverfrachtung aus Sammelstellen oder schlecht gesicherten Deponien in die Umwelt gelangen.

 

 

Die Herausforderung

Das Umweltbundesamt sieht beim Thema Mikroplastik vorrangigen Handlungsbedarf – national und international – darin,

  • die Begriffe und Methoden zu vereinheitlichen,
  • relevante Umweltbereiche (Hot Spots) zu untersuchen sowie
  • das mögliche Risiko zu identifizieren und
  • geeignete Maßnahmen zur Risikoreduktion zu entwickeln

 

 

Unsere Expertise

Das Umweltbundesamt setzt mit seiner Arbeit die Reduktion von Plastik und Mikroplastik in der Umwelt auf die nationale und europäische Agenda.

 

  • Wir führen den Dialog zwischen Wissenschaft, Verwaltung, Industrie und NGOs und entwickeln gemeinsam Lösungen.
  • Wir sind Vorreiter bei der Analyse von Mikroplastik in Österreich
  • Wir erheben Daten und identifizieren Risiken.
  • Wir entwickeln Empfehlungen für politische EntscheidungsträgerInnen.
  • Wir identifizieren den Forschungsbedarf für Industrie, Wirtschaft und Wissenschaft.

 

Referenzen

  • Leitung des Projekts „Plastik in der Donau“, im Auftrag des BMLFUW: Pilotstudie in Österreich
  • Organisation eines Workshops in Brüssel gemeinsam mit BMLFUW und anderen Partnern, zum Thema Plastik und Mikroplastik (mit u.a. BM Rupprechter und EU-Kommissar Vella)
  • Leitung des Projekts Eliminating Plastic Pollution“: Entwicklung von harmonisierten Methoden für die Probenahme, deren Analyse und Bewertung.
  • Mitglied der länderübergreifenden Interessensgruppe Mikroplastik, die von den Mitgliedern des Netzwerks der Europäischen Umweltagenturen (EPA) ins Leben gerufen wurde. Ihre Aufgabe ist es, die Reduktion von Plastik in der Umwelt auf EU-Ebene zum Thema zu machen. Das Projekt zur operativen Umsetzung wird vom Umweltbundesamt geleitet.

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