Forschungsplattform Eisenwurzen

© Umweltbundesamt

Das Flaggschiff der österreichischen Langzeitforschung ist die Forschungsplattform "Eisenwurzen". Sie basiert auf einer einmaligen Konzentration von Forschungsinfrastruktur und
-projekten in einer gut dokumentierten Region. Die Umsetzung des Konzeptes für eine "LTSER Platform" in der Eisenwurzen ist ein wichtiger Beitrag Österreichs zur Entwicklung der europäischen Forschungslandschaft.

 

Die räumliche Abgrenzung der Forschungsplattform Eisenwurzen erfolgte auf Basis sozio-ökonomischer und naturwissenschaftlicher Kriterien. Sie umfasst mit 90 Gemeinden einen Raum von rund 5.776 km² im Grenzbereich der Bundesländer Oberösterreich, Niederösterreich und Steiermark. Berücksichtigung fanden u. a. alle Gemeinden, die zu Eisenwurzen- bzw. Eisenstraßen-bezogenen Regionalentwicklungsvereinen, LEADER-Regionen oder Naturparks zählen.

Status Quo in der „Eisenwurzen“

© Thomas Wrbka

Die aktuellen Aktivitäten der ökologischen Langzeitforschung in der Eisenwurzen lassen sich in folgende Themenfelder untergliedern: Wald, Folgen des Klimawandels, biologische Vielfalt, ländlicher Lebens- und Wirtschaftsraum, Gewässerökologie, nachhaltiger Karstwasserschutz und Stoffkreisläufe.

Die Erforschung dieser Themen ist in unterschiedlicher Intensität miteinander verknüpft bzw. besteht aus losen Einzelinitiativen von Institutionen und Forschungsprojekten. Die Einbindung regionaler AkteurInnen und EntscheidungsträgerInnen findet in den jeweiligen Projekten statt. Davon abgesehen ist die Eisenwurzen als Region gut organisiert: Die Eisenstraßen- bzw. Eisenwurzen-Vereine (je einer pro Bundesland mit Anteil an der Eisenwurzen) haben sich zu einem Dachverband zusammengeschlossen. Über sie sind interessierte Gemeinden und sonstige Regionalentwickler gut erreichbar.