Umweltbewusst reisen in Österreich

Nachhaltig unterwegs im Urlaub

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(Wien, 17. 1. 2014) BesucherInnen der Ferien Messe Wien konnten sich bei der Info-Veranstaltung von Lebensministerium, Umweltbundesamt, BMVIT, BMWFJ und WKÖ über sanft-mobile Urlaubsangebote in Österreich und Fördermöglichkeiten für nachhaltige Mobilitätsinitiativen informieren.

 

In den österreichischen Tourismusgebieten, vor allem in ökologisch sensiblen Regionen wie den Alpen oder dem Donauraum, gibt es ein breit gefächertes Angebot an nachhaltigen Verkehrskonzepten. Das Spektrum reicht von Mobilitätsplattformen, die Urlaubsgästen einen vollwertigen Ersatz zum eigenen Auto bei der Anreise und im Urlaub bieten, bis hin zu Smartphone-Apps, die zeigen, welche umweltfreundlichen Verkehrsmittel in der Umgebung wann und wo zur Verfügung stehen. Diese und viele weitere Beispiele für „sanft-mobile“ Angebote wurden bei der Veranstaltung „Nachhaltig mobil in Tourismusregionen vom Burgenland bis Vorarlberg“ am 16. Jänner auf der Ferien Messe Wien vorgestellt. Dass der Komfort und das Vergnügen nicht auf der Strecke bleiben, garantieren zusätzliche Services wie das Haus-zu-Haus Gepäckservice, E-Bikes und E-Scooter zum Mieten sowie sichere Rad- und Fußwege.

Mehr als 200 ExpertInnen aus Tourismus, Umwelt, Raumplanung und Verkehr diskutierten die Potenziale sanft-mobiler Angebote und die Voraussetzungen für ihre erfolgreiche Umsetzung.

 

„Der Tourismus ist Teil der green economy. Dem Urlaubsland Österreich muss es ein echtes Anliegen sein, dass unsere Gäste umweltfreundlich anreisen. Ich lade alle Gäste unserer schönen Heimat ein, die Angebote des Lebensministeriums für klimafreundlichen Verkehr zu nutzen“, so Umweltminister Andrä Rupprechter. So setzte beispielsweise der Tourismusverband Alpbachtal & Tiroler Seenland mit klima:aktiv mobil Fördermittel des Lebensministeriums ein innovatives Mobilitätskonzept sowie die kostenlose Nutzung des Öffentlichen Verkehrs für Urlaubsgäste um.

 

Förderungen für umweltbewusste Mobilitätsangebote 

 

Fördertöpfe wie klima:aktiv mobil des Lebensministeriums oder das EU-Programm „Europäische Territoriale Zusammenarbeit“ sollen dazu beitragen, dass es künftig mehr umweltbewusste, preiswerte und touristisch attraktive Mobilitätsangebote gibt. Umweltbundesamt-Geschäftsführer Georg Rebernig plädiert dafür, bei touristisch relevanten Landes- und Bundesförderungen einen klaren Schwerpunkt auf nachhaltige Mobilität zu setzen. „Das ist insbesondere in ökologisch sensiblen Gebirgsregionen notwendig, die durch Klimawandelfolgen und Fehlanpassungen zunehmend unter Druck geraten.“

"Diese Mobilitätsangebote entsprechen gut den Leitzielen des Gesamtverkehrsplans für Österreich des BMVIT, Mobilität sozialer zu gestalten, Verkehr sicherer und umweltverträglicher zu gestalten und effizienter zu organisieren", betont Verkehrsministerin Doris Bures. "Erfahrungsgemäß sind viele Menschen im Urlaub aufgeschlossen für neue, innovative Lösungen: Wenn man 'sanft mobile' Angebote im Urlaub positiv erlebt, führt dies oft auch zu einer Änderung der Mobilitäts-gewohnheiten im Alltag zugunsten umweltverträglicherer Mobilität", so die Verkehrsministerin.

 

Die Vorteile nachhaltiger Mobilität in Urlaubsregionen liegen für Wirtschafts- und Tourismusminister Reinhold Mitterlehner auf der Hand: "Durch die Optimierung von Schnittstellen und die gemeinsame Entwicklung 'sanft-mobiler' Tourismusangebote wird Österreich noch attraktiver für Urlaubsgäste. Das zeigen die vielen Best-Practice-Beispiele dieser Fachveranstaltung, die auch Impulse für weitere nachhaltig ausgerichtete Tourismusregionen geben sollte."

 

Auch die Jugend, also die zukünftigen UrlauberInnen, ließen bei der Veranstaltung als Co-ModeratorInnen, mit treffenden Fragen aufhorchen. Erich Czerny, Direktor der Tourismusschule Bramberg, zeigt sich anerkennend: „Unsere SchülerInnen haben unter Beweis gestellt, dass Sie auf Augenhöhe mit ExpertInnen Fragen Ihrer Zukunft aufgreifen können!“

 

Rückfragehinweis:
Petra Kestler, Pressestelle Umweltbundesamt, Tel.: 01-313 04/5432

Die Veranstaltung wurde im Rahmen der Projekte ACCESS2MOUNTAIN und TRANSDANUBE (Leadpartner: Umweltbundesamt) durchgeführt und über das transnationale Programm "South-East-Europe" durch die EU kofinanziert.

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