Gesundheit und Feinstaub

Graz/Wien, 1. Juni 2010 - Das Umweltbundesamt hat für die Steiermark gesundheitliche Auswirkungen durch die Feinstaub-Belastung (PM2,5) untersucht. Die Ergebnisse, die bei einer Pressekonferenz in Graz präsentiert wurden, zeigen, dass in Graz mit einer Verminderung der Lebenserwartung um durchschnittlich elf Monate zu rechnen ist. Für die Steiermark wird die durchschnittliche  Reduktion der Lebenserwartung durch die Feinstaubbelastung mit sieben  Monaten abgeschätzt. 

 

„Das sind deutlich niedrigere Werte als in den Untersuchungen von 2005. Im Vergleich dazu sind die Schadstoffkonzentrationen niedriger und wir haben das Berechnungsmodell verbessert,“ erklärt Dr. Jürgen Schneider, Leiter des Programmbereichs Wirtschaft & Wirkung im Umweltbundesamt die Ergebnisse der Studie. "Feinstaub kann die Gesundheit belasten. Jede Senkung der Schadstoffkonzentration ist ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Gesundheit."

 

Weitere Informationen:

Ingeborg Zechmann, Pressestelle Umweltbundesamt, Tel.: 01/313 04 - 5413