Vom Hören zum Gestalten

Umfrage unter den BesucherInnen von „Mut zur Nachhaltigkeit“

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(Wien, 11.10. 2013) Im Rahmen der Aktion „Vom Hören zum Gestalten“ der Aktionstage Nachhaltigkeit hat das Umweltbundesamt die BesucherInnen der seit 2009 etablierten Diskussionsreihe „Mut zur Nachhaltigkeit“ nach ihrer persönlichen Einschätzungen zur Zukunft der nachhaltigen Entwicklung befragt. Dazu wurden mehr als  1500 Personen  mittels Fragebogen kontaktiert. Den persönlichen Lebensstil zu vereinfachen und den eigenen Fußabdruck zu verringern ist für viele der Befragten ein wichtiges Anliegen. Die Politik solle in erster Linie die notwendigen Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Entwicklung schaffen.

 

 

Persönliche Themen

Den Lebensstil zu vereinfachen, gesund und sinnerfüllt  zu leben sowie  Arbeit und Familie unter einen Hut zu bringen, sind neben  der Verringerung des eigenen Fußabdrucks die zentralen Herausforderungen bei den Befragten. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen zur Ernährungsweise, zum eigenen Konsumverhalten und zur Mobilität. Passend zum Titel der Reihe wollen viele der BesucherInnen mehr Mut zeigen und Verantwortung innerhalb der Gesellschaft übernehmen.

 

Herausforderungen für die Politik

Die Politik ist dazu da, richtige Rahmenbedingungen zu schaffen, so eine sehr häufige Antwort auf die Frage nach den zentralen politischen Herausforderungen. Viele fragen sich, was die Politik tut, um Ihre Bemühungen für ein nachhaltiges Leben zu unterstützen und fordern eine Wertediskussion. Eine ökologische Steuerreform, das Vorantreiben der Energiewende und eine Forcierung der Kreislaufwirtschaft sind nur einige der weiteren Themen, denen sich die Politik widmen sollte.

 

Das Feedback liefert den GestalterInnen der Serie – dem Umweltbundesamt und seinen PartnerInnen – interessante Anhaltspunkte für die weitere thematische Ausrichtung der Reihe.  Die Ergebnisse der Umfrage sollen in die nächsten Diskussionen einfließen.

 

 

Veranstalter der Reihe „Mut zur Nachhaltigkeit“ sind das Zentrum für Globalen Wandel und Nachhaltigkeit der BOKU, das Lebensministerium und die Initiative Risiko:dialog (Umweltbundesamt, Radio Ö1, BOKU, BMWFJ, Lebensministerium, Austrian Power Grid) in Zusammenarbeit mit der Kommunalkredit Public Consulting GmbH und mit freundlicher Unterstützung der Hofer KG und der Stiftung "Forum für Verantwortung", Deutschland.

 

Kontakt

Sabine Enzinger, Pressestelle Umweltbundesamt, Tel.: 01/31304-5488

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