2006
Informative Inventory Report (IIR) 2006
Der Informative Inventory Report (IIR) 2006 liefert auf knapp 300 Seiten Hintergrund-Informationen und Detailzahlen zur aktuellen Österreichischen Luftschadstoff-Inventur (OLI) für ausgewählte Luftschadstoffe.
Nachhaltigkeit der Jagd
Die neue, erweiterte Fassung des Buches „Nachhaltigkeit der Jagd“ ermöglicht Jägerinnen und Jägern, die Nachhaltigkeit ihrer eigenen Jagdpraxis systematisch selbst zu bewerten und zu verbessern. Expertinnen und Experten aus Umweltbundesamt, Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien und WWN – Technisches Büro für Wild, Wald und Naturraum – haben den Leitfaden gemeinsam mit Fachleuten aus Bereichen wie Jagd, Land-, Forstwirtschaft und Naturschutz erarbeitet.
REACH im Endspurt
Europäisches Parlament stimmt am 12. oder 13. Dezember über Kompromiss zur neuen EU-Chemikalienpolitik ab.
05.12.2006Vom Elektroschrott zum EMAS-Award
Auszeichnungen aus Recycling-Material für vorbildliche Umweltpolitik europäischer Unternehmen. Die Trash Design Manufaktur ist nicht nur selbst EMAS-Organisation, sondern gestaltete 2006 bereits zum zweiten Mal die Pokale für die PreisträgerInnen der europäischen EMAS-Awards.
Mehr Raum für den Boden
Bedeutung und Schutz der Ressource Boden - vor allem in der Raumplanung - sind Thema der Fachtagung „Mehr Raum für den Boden? Böden in der Planung“ am 5. Dezember 2006 in Linz.
Europäisches Schadstoffemissionsregister aktualisiert
Das europäische Schadstoffemissions-register EPER liefert ab sofort neueste Emissionsdaten von etwa 12.000 Industrieanlagen aus ganz Europa.
Gesund Bauen und Sanieren
Umweltbundesamt veranstaltet am 6.12.2006 zweites Fachgespräch "Innenraum und Gesundheit" zum Thema Gesund Bauen und Sanieren.
16.11.2006Nachlese zum Science Event
Die wichtigsten Inhalte des Science Event „Um Welt und Energiewachstum“ vom 13.11.2006 zum Nachlesen.
14.11.2006And the EMAS Award goes to….
Unternehmen für betrieblichen Umweltschutz ausgezeichnet! Im Rahmen der glanzvollen Zeremonie wurden gestern Abend in Athen die EMAS-Awards an die drei europäischen Sieger überreicht. Die EMAS-Awards wurden 2006 erstmals an die Unternehmen vergeben, die sich in der Kommunikation herausragender Leistungen im Umweltmanagement auszeichneten.
Umweltdaten aus Europa
Österreich und Lettland lieferten zwischen Mai 2005 und April 2006 die meisten Umweltdaten an die Europäische Umweltagentur (European Environment Agency, EEA), gefolgt von Schweden, Bulgarien und der Slowakei. Im Vergleich zur vorigen Berichtsperiode lieferten die Länder insgesamt um 5 % mehr Daten. Viele der neuen EU Mitgliedstaaten erfüllten diese Aufgabe besonders gut, lautet das Resümee eines kürzlich veröffentlichten Berichts der EEA „EIONET priority data flows, May 2005 – April 2006“. Für die österreichische Berichterstattung an die EEA ist das Umweltbundesamt verantwortlich.
27.10.2006Um Welt und Energiewachstum
Science Event am 13.11.2006 über raffinierte Alternativen zu fossilen Rohstoffen
Luftgüte in Österreich 2005
Der Überblick des Umweltbundesamt über die Luftgütesituation in Österreich im Jahr 2005 zeigt: Zahlreiche Überschreitungen der Grenzwerte wurden für Feinstaub (PM10) und für Stickstoffdioxid (NO2) registriert. Vereinzelte Grenzwertverletzungen gab es auch bei Schwefeldioxid (SO2), Staubniederschlag sowie Blei und Cadmium im Staubniederschlag.
24.10.2006Umweltbundesamt dehnt EMAS auf Standort Klagenfurt aus
Zur kontinuierlichen Verbesserung der betrieblichen Umweltleistung des Umweltbundesamt ist seit 19. Oktober 2006 auch der Standort Klagenfurt in das Umweltmanagementsystem integriert. Die Maßnahmen des Umweltprogramms mit Schwerpunkt auf Reduktion indirekter Umweltauswirkungen gelten für den Standort Klagenfurt ebenso wie für die Wiener Standorte.
Bundesländer Luftschadstoff-Inventur 1990 bis 2004
In der Bundesländer Luftschadstoff-Inventur (BLI) 2006 präsentiert das Umweltbundesamt die Regionalisierung der Daten der Österreichischen Luftschadstoff-Inventur (OLI).
26.09.2006Das war der Tag der offenen Tür
Unter dem Motto „Chemie liegt in der Luft“ lud das Umweltbundesamt am 22. September 2006 alle Chemie-Interessierten zu einem Tag der offenen Tür in das hauseigene Umweltprüflabor.
Europäische Mobilitätswoche
Zwischen 16. und 22. 9. 2006 findet bereits zum 5. Mal die Europäischen Mobilitätswoche statt. Ziel dieser Aktionswoche der Europäischen Kommission ist, die BürgerInnen für umweltfreundliche Mobilität zu sensibilisieren und für umweltfreundliche Alternativen zu Kraftfahrzeugen zur begeistern: zu Fuß gehen, Fahrrad fahren oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen.
Ressourcenverbrauch muss sinken
Europäische Umweltagenturen veröffentlichten am 15. Sept. 2006 ein Positionspapier zur EU-Ressourcenstrategie
CIRCLE vernetzt Klimaforschung
Um die Zusammenarbeit zur Erforschung des Klimawandels auf europäischer Ebene zu forcieren, koordiniert das Umweltbundesamt gemeinsam mit dem BMBWK seit Oktober 2005 das Projekt CIRCLE - Climate Impact Research Coordination for a Larger Europe.
Mehr Neobiota, weniger Vielfalt?
Europäische Konferenz über die Problematik der Ausbreitung nichtheimischer Tier- und Pflanzenarten, so genannter Neobiota, zwischen 27. und 29. September 2006 in Wien.
Alpbach: Ökonomie, F&E und umweltstrategische Perspektiven als Voraussetzung für Bestehen in Globalisierung
IV, Umweltbundesamt und BOKU über Wirtschaftsfaktor und Zukunftsressource: Umwelt und Energie
Reduktion von Umweltgiften
Ab 1. September 2006 sind in der EU zahlreiche Wirkstoffe in Biozid-Produkten nicht mehr erlaubt. Für Konsumentinnen und Konsumenten sind nur mehr Produkte erhältlich, deren Wirkstoffe in ein EU-Programm zur einheitlichen Bewertung ihrer Risiken für Mensch und Umwelt aufgenommen wurden.
Forum Alpbach: Arbeitskreis „Wirtschaftsfaktor und Zukunftsressource: Umwelt und Energie“
IV, BOKU und Umweltbundesamt sind bei den Alpbacher Wirtschafts-gesprächen am 31. August 2006 mit einem Arbeitskreis vertreten. Thema der Alpbacher Wirtschaftsgespräche: „Die Weltwirtschaft im Umbruch. China und Indien als Herausforderung für Europa“.
Innovatives Modell EUDIN
Die Europäische Kommission hat das System EUDIN, European Data Interchange for Waste Notifications Systems, als Best Practice-Beispiel für innovative Verwaltungsvereinfachung vorgestellt. Die Internet-Anwendung dafür wurde im Umweltbundesamt entwickelt.
Überblick Ozonsommer
Aktuelle Werte: OZON!Sofort – SMS-Infoservice 0664/66 00 400. Egal, wo Sie sich gerade in Österreich befinden, der Ortsname oder die jeweilige Postleitzahl per SMS an folgende Nummer genügt: 0664/66 00 400. A1 KundInnen schicken das Keywort Ozon. Bei erstmaligem Abruf des SMS-Dienstes wird zusätzlich ein Impressum-SMS versandt. OZON!Sofort ist in ganz Österreich tagsüber - von 7.00 bis 20.00 Uhr - bis Ende September 2006 verfügbar. Die Kosten für OZON!Sofort betragen nur die jeweiligen Netzgebühren für das Abruf-SMS, das Antwort-SMS ist kostenlos!
Neue Publikation: Vielfalt statt Zwiespalt
Begleitfaden zum Mitgestalten von Lebensräumen – ein Beitrag zur Umsetzung der Biodiversitätskonvention. Der Schutz und die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt bergen ein mitunter beachtliches Konfliktpotenzial. Wann immer ein Naturschutzprojekt initiiert wird oder Raumplanungsprojekte erstellt werden, hat das nicht nur Auswirkungen für die Umwelt, sondern auch für viele handelnde Personen – die ProjektbetreiberInnen, die zuständigen Behörden...
Neue Website für Europas Ozonwerte
Ozon-Web bietet den NutzerInnen die Möglichkeit, die bodennahe Ozonbelastung europaweit zu beobachten und zu verfolgen. Darüber hinaus erfährt der Nutzer/die Nutzerin, wie sich die aktuelle Ozonbelastung auf die Gesundheit auswirkt.
Neue Erkenntnisse zum Thema Feinstaub
Aktuelle Emissionstrends der Luftschadstoffe. Ferntransport von Feinstaub. In zwei neuen Studien hat das Umweltbundesamt seine Arbeiten zum Thema Feinstaub fortgesetzt. Während sich der Bericht „Emissionstrends 1990–2004“ mit der Entwicklung des Emissionstrends für alle Luftschadstoffe in Österreich, darunter auch Staub bzw. Feinstaub auseinandersetzt, liegt der Schwerpunkt der zweiten Studie auf der Bedeutung von Ferntransport für die österreichische Feinstaubbelastung.
Was bringt die UVP der Umwelt?
Diese Frage beantwortet die Studie „Evaluation der UVP“, die auf Basis quantitativer und qualitativer Untersuchungen erstellt wurde. Eingang in die Untersuchungen fanden alle bis Ende Oktober 2005 abgeschlossenen Verfahren. Die Ergebnisse der Studie basieren sowohl auf statistischen Auswertungen, als auch auf Interviews, Fragebögen und Workshops mit UVP-Stakeholdern.
23. Juni: Tag der Natur "Natur berührt
Generalsekretär Mag. Werner Wutscher, Lebensministerium und Mag. Karl Hiesberger, Stv. Leiter der Naturschutzabteilung des Landes Niederösterreich prämierten heute die Siegerinnen des Foto- und Essaywettbewerbes, die anlässlich des Tages der Natur vom Umweltbundesamt und dem FORUM Umweltbildung veranstaltet wurden. Der Tag der Natur wird in Österreich zum 3. Mal gefeiert und steht heuer unter dem Motto: Natur berührt!
CLEEN – das europäische Netzwerk zur Chemikalienkontrolle
Das europäische Netzwerk zur Chemikalienkontrolle. Von 12. bis 14. Juni fand die 7. CLEEN-Konferenz in Wien statt: Mehr als 40 VertreterInnen von Chemikalien-Inspektoraten sowie RepräsentantInnen von Umwelt- bzw. Gesundheitsbehörden aus 21 EU-Mitgliedsstaaten, der EU Kommission sowie aus Norwegen, Rumänien und der Schweiz diskutierten die Umsetzung der zukünftigen Chemikaliengesetzgebung REACH. Die Hauptbotschaft der Konferenz ist, die umfangreichen Erfahrungen von CLEEN für den Vollzug von REACH unbedingt zu nutzen.
Europäische Grundwasser-Konferenz 2006
22.–23. Juni 2006 in Wien. Rund 250 internationale GrundwasserexpertInnen treffen sich am 22. und 23. Juni 2006 im Rahmen der Österreichischen Präsidentschaft zu einer Konferenz in Wien. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Herausforderungen zum Schutz des Grundwassers in Europa, die sich aus der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie ableiten. Als zweites großes Thema diskutieren die ExpertInnen den vorliegenden Entwurf der zukünftigen europäischen Grundwasser-Richtlinie.
CO2-Monitoring 2005: Fahrzeugemissionen nicht geringer
Fahrzeugemissionen nicht geringer. Im Jahr 2005 wurden in Österreich 307.441 PKW neu zugelassen: rund 65 % Dieselfahrzeuge und 35 % Benziner. Dazu kamen noch 66 Erdgasfahrzeuge. Im Durchschnitt emittieren diese Benzinautos 165 g/km und Dieselfahrzeuge 161 g/km CO2.
Programme der strategischen Partnerschaft
Das Umweltbundesamt und die Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) haben sich im Herbst 2005 zu einer langfristigen, strategischen Partnerschaft entschlossen. Seit Mitte Mai arbeiten die beiden Umweltinstitutionen an gemeinsamen Programmen: „Luft & Klima“, „Ressource Boden“ und „Risiko & Sicherheit“. Mit diesen thematischen Schwerpunkten werden Arbeitsschwerpunkte, Forschungsvorhaben und Beratungsleistungen beider Einrichtungen gebündelt.
Du hast Einfluss auf den Klimawandel
In der Green Week hat die Europäische Kommission eine Sensibilisierungs-kampagne zum Thema Klimawandel gestartet. Im Rahmen dieser Kampagne wird der Einzelne aufgefordert, seine täglichen Gewohnheiten in gewissen Punkten zu ändern, um damit zu einer erheblichen Verringerung der Treibhausgasemissionen beizutragen. Die Kampagne soll durch zahlreiche praktische und einfach umsetzbare Tipps das Verantwortungsbewusstsein der Menschen schärfen und es ihnen erleichtern, ihren Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels zu leisten.
Aktionswoche zu Chemikalien-Sicherheit
Vom 29. Mai bis zum 2. Juni 2006 fand in Slowenien erstmalig eine Aktionswoche zu Chemikalien-Sicherheit mit Einbindung der Öffentlichkeit statt. Die Aktionswoche ist Teil eines aktuellen europäischen Kooperationsprojekts zwischen Umweltbundesamt und Slowenischem Gesundheitsministerium.
Emissionshandel: Zertifikate 2005 eingelöst
Heute wurde die Anzahl der eingelösten Emissionszertifikate für 2005 im österreichischen Emissionshandelsregister veröffentlicht. Insgesamt rund 33,4 Mio Tonnen Kohlendioxid (CO2) wurden von den ca. 200 österreichischen Anlagen, die unter das Emissionshandelsregime fallen, im Jahr 2005 emittiert. Die Anlagenbetreiber waren dazu verpflichtet, Emissionszertifikate für dieselbe Menge an CO2-Emissionen bis 30. April 2006 einzulösen. Zugeteilt wurden für die Jahre 2005 – 2007 insgesamt rund 98 Mio Tonnen, für 2005 rd. 32,4 Mio Tonnen.
Libellen Österreichs
Das Umweltbundesamt hat mit diesem Buch das erste umfassende Nachschlagewerk für sämtliche, vielfach schon selten gewordene Libellenarten Österreichs herausgegeben. Ökologisch sowie entomologisch Interessierte, Garten(teich)besitzerInnen sowie Fachleute aus Zoologie und Naturschutz erhalten eine detaillierte, reich bebilderte Übersicht über alle 77 heimischen Libellenarten.
20 Jahre Tschernobyl
Am 26. April 1986 ereignete sich in Tschernobyl in der Ukraine der bisher schwerste Unfall in der Geschichte der friedlichen Nutzung der Kernenergie. Die radioaktive Wolke erreichte Österreich am Nachmittag des 29. April 1986, weitere stark belastete Luftmassen überquerten unser Bundesgebiet am 30. April und am 1. Mai. Am 3., 6. und 7. Mai 1986 waren weitere Anstiege der Luftradioaktivität verzeichnet worden.
National Inventory Report
Im NIR2006 werden alle Hintergrund- informationen und Detailzahlen zur aktuellen Treibhausgasinventur 1990–2004 präsentiert. Anfang 2006 wurde das Umweltbundesamt als weltweit erste Überwachungsstelle Emissionsbilanzen gemäß EN ISO/IEC 17020 akkreditiert. Der NIR2006 ist der erste Bericht über die Treibhausgasinventur, der das Akkreditierungslogo trägt.
Braunbär - Status, Lebensraum und Strategien
Heute wurde in Wien die neue Studie „Der Braunbär in Österreich III – Status, Lebensraum und Strategien für die Zukunft“ veröffentlicht und die neuesten Ergebnisse der Bärenforschung in Österreich vorgestellt. Als Studien-Herausgeber fungieren WWF und Umweltbundesamt.
11.04.2006Evaluierungsbericht zur Klimastrategie
Durch die Maßnahmen der Klimastrategie 2002, die bis Anfang 2005 in Kraft gesetzt wurden, werden 2010 Treibhausgasemissionen in Höhe von ca. 8 Mio Tonnen vermieden werden. So lautet ein Ergebnis des Evaluierungsberichtes zur Klimastrategie 2002, der gemeinsam von Österreichischer Energieagentur und Umweltbundesamt im Auftrag des Lebensministeriums erstellt wurde.
Koexistenz
Anfang April 2006 fand in Wien eine hochrangige EU-weite Konferenz zum Thema Koexistenz im Zusammenhang mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) statt. Aus der Sicht des Umweltbundesamtes wurde dabei auf die offensichtlichen Zusammenhänge mit Umwelt- und Naturschutzfragen zu wenig eingegangen.
Reduktion der Lebenserwartung durch Feinstaub
Das Umweltbundesamt untersuchte, in welchem Ausmaß die durchschnittliche Lebenserwartung in den Städten und Regionen in Österreich abhängig von der Feinstaubbelastung reduziert wird. Die stärksten Effekte zeigen sich für die Landeshauptstädte Graz, Linz und St. Pölten sowie für die Bundeshauptstadt Wien.
Erfolgreiche Verhandlungen in Curitiba
Bei der dritten Vertragsparteien-Konferenz zum Cartagena Protokoll konnten in Curitiba (Brasilien) nach jahrelangen Verhandlungen weltweite Kennzeichnungsbestimmungen für gentechnisch veränderte Organismen (GVO) endlich konkretisiert werden. Die österreichische Präsidentschaft konnte in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission damit einen bedeutenden Erfolg auf globaler Ebene erreichen. Die Delegation der österreichischen Ratspräsidentschaft wurde vom Umweltbundesamt geleitet.
21.03.2006Auszeichnung für das Umweltbundesamt
Das Umweltbundesamt wurde gestern für die erfolgreiche Teilnahme am ÖkoBusinessPlan der Stadt Wien im Modul „EMAS“ ausgezeichnet. „Umweltverantwortung ist nicht nur Teil unseres betrieblichen Selbstverständnisses, sondern bestimmt auch unseren täglichen Arbeitsalltag als erste Stelle für Umwelt in Österreich,“ erklärt Mag. Georg Rebernig anlässlich der Verleihung im Rathaus.
Nicht-nachhaltige Trends in Österreich
Aktuelle nicht-nachhaltige Trends zeigen sich in Form von qualitativer Lebensraumver- änderung durch Flächenverbrauch, gesundheitsschädigende Umwelteinflüsse und Verlust an biologischer Vielfalt. Das sind die zentralen Themen von drei Studien, die das Umweltbundesamt im Auftrag des Forums Nachhaltiges Ös-terreich erstellt hat. Insgesamt acht Teilstudien zu nicht-nachhaltigen Trends in Öster-reich wurden heute bei einer Pressekonferenz des Forums präsentiert.
Leichter Rückgang der Luftschadstoffemissionen 2004
Leichter Rückgang der Luftschadstoff-Emissionen 2004. 1,3% weniger Stickoxidemissionen (NOx), 1,8% weniger Emissionen flüchtiger Kohlenwasserstoffe ohne Methan (NMVOC) und 1,5% weniger Ammoniakemissionen (NH3). Den stärksten Rückgang verzeichnet das Umweltbundesamt bei den Schwefeldioxidemissionen (SO2) - zwischen 2003 und 2004 um 13,5% weniger.
Ringvorlesung zu 20 Jahre Tschernobyl
Ab 6.3. 2006 veranstalten die BOKU, das Institut für Risikoforschung und das Umweltbundesamt anlässlich des 20. Jahrestages des Unfalles von Tschernobyl jeden Montag in der BOKU eine Ringlehrveranstaltung mit dem Titel "Tschernobyl: Ereignisse und Folgen - Analysen und Kontroversen".
Kyoto-Fortschrittsbericht 1990-2004
Das Umweltbundesamt stellt fest, dass zwischen 2003 und 2004 ein Rückgang der Treibhausgasemissionen in Österreich um 1,2 Millionen Tonnen zu verzeichnen ist. Damit liegen die Emissionen 2004 um 12,4 Millionen Tonnen über dem Kyoto-Basisjahr 1990 und um 22,6 Millionen Tonnen über dem Kyoto-Ziel.
Wasserstoff-Antrieb
Die große Hoffnung im Treibstoffbereich. Wasserstoff ist in großen Mengen rasch herstellbar und ist so gut wie unbegrenzt vorhanden. Aus erneuerbaren Quellen gilt er sowohl in der Mineralöl- und Kraftfahrzeugindustrie als auch in der Verkehrs- und Umweltpolitik als zukünftiger Kraftstoff mit hohem Realisierungspotential.
Umweltgefährliche Chemikalien
Für die Kennzeichnung eines Produktes werden in Zukunft nicht nur die Konzentrationen der darin enthaltenen umweltgefährlichen chemischen Stoffe zu berücksichtigen sein, sondern auch verstärkt das Gefährdungspotential der jeweiligen Chemikalie.
Salzlebensräume in Österreich?
Dass Strandwiesen und Salzgewässer an Küsten vorkommen, steht außer Frage. Aber Salzlebensräume in Österreich, Hunderte Kilometer vom Meer entfernt? Aquatische und terrestrische Salzstandorte zeichnen sich durch seltene Tier- und Pflanzenarten aus. Salzböden haben aber einen geringen ökonomischen Wert. Sie gelten in der Landwirtschaft als Ödland und wurden deswegen gerne für Bauvorhaben herangezogen ...
Wissenschafterin des Jahres 2005
Die Boku-Professorin Helga Kromp-Kolb ist Österreichs "Wissenschafterin des Jahres 2005". Die Auszeichnung wurde heuer zum zwölften Mal vom Klub der Bildungs- und WissenschaftsjournalistInnen vergeben.
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