2008
UVE Leitfaden aktualisiert
Für Abfallver- brennungsanlagen, thermische Kraftwerke und Feuerungs- anlagen. Im Auftrag des Lebensministeriums hat das Umweltbundesamt ein wichtiges Werkzeug für ProjektwerberInnen, PlanerInnen und Sachverständige aktualisiert. In der Überarbeitung ist neben hilfreichen Anleitungen und praktischen Beispielen auch ein Überblick über das Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz und die rechtlichen Anforderungen enthalten.
Raab Survey
Österreich und Ungarn präsentieren den Zwischenstand des Aktionsprogramms zur Raab: Ergebnisse der Raab-Survey liegen vor. Intensive Arbeiten österreichischer und ungarischer ExpertInnen haben in den letzten Jahren den Weg zu einer Ökologisierung der Raab geebnet. Eine im Sommer 2008 durchgeführte Untersuchung der Raab erfasste den aktuellen Zustand des Flusses.
EU-Statusreport: Emissionshöchstmengen
Die Emissionshöchstmengen der Luftschadstoffe, die in der NEC-Richtlinie festgelegt sind, werden nur in 11 EU Mitgliedstaaten eingehalten werden. Zu diesem Ergebnis kommt die europäische Umweltagentur (EEA) im aktuellen Statusreport.
Deponiegas: Mengen und Behandlung
Erhebung von Deponiegasmengen auf österreichischen Deponien für die Jahre 2002 bis 2007 und Arten der Gasbehandlung
LTER Europa
Jahreskonferenz des Europäischen Netzwerkes für Langzeit-Ökosystemforschung und Sozio-ökologische Forschung (LTER-Europe).
Internationale Kennzeichnung für Chemikalien
Weltweit harmonisiertes System zur Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen in der EU gültig.
Austrian Nano Award für Risiko:dialog
Katja Lamprecht für Dialogschwerpunkt Nanotechnologie der Initiative Risiko:dialog mit bundesweiten Forschungspreis ausgezeichnet.
Nanotechnologie im Risiko:dialog
Der aktuelle Bericht beschreibt den Dialogprozess zu Chancen und Risiken von Nanotechnologie und leitet Hinweise auf Gestaltungsmöglichkeiten zukünftiger Dialoge ab.
Nominierung Risiko:dialog für Nano Award
Dialogschwerpunkt Nanotechnologie der Initiative Risiko:dialog für bundesweiten Forschungspreis vorgeschlagen.
Umweltbundesamt-Expertise in Europa gefragt
Ab Jänner 2009 ist das Umweltbundesamt Teil des European Topic Center for Biological Diversity. Damit unterstützen ExpertInnen aus dem Umweltbundesamt die Europäische Umweltagentur (EEA) bereits in vier Themenbereichen: Air Quality and Climate Change, Land Use and Spatial Planning, Ressource and Waste Management und Biological Diversity
Luftgüte in Österreich 2007
Im Jahr 2007 wurden Grenzwerte für Feinstaub (PM10) und für Stickstoffdioxid (NO2) deutlich weniger oft überschritten als noch 2006. Vereinzelt gab es Überschreitungen der Grenzwerte für Schwefeldioxid (SO2), Stickoxiden (NOx), Staubniederschlag und Blei und Cadmium im Staubniederschlag, sowie der Zielwerten für Arsen und Benzo(a)pyren im PM10. Die Grenzwerte für Kohlenmonoxid (CO), Benzol und Blei im PM10 sowie die Zielwerte für Cadmium und Nickel im PM10 wurden 2007 an allen Messstellen eingehalten. Im Vergleich zu den letzten Jahren ging die PM10-, SO2- und NOx-Belastung vor allem aufgrund der milden Winterwitterung zurück. Hinsichtlich Überschreitungen der Informationsschwelle (17 Tage) und Alarmschwelle (vier Tage) von Ozon war 2007 ein vergleichsweise hoch belastetes Jahr.
Bundesländer Luftschadstoff-Inventur
Emissionen von Treibhausgasen und ausgewählten Luftschadstoffen nach Bundesland bis 2006. Für die Berechnung werden die nationalen Emissionsdaten aus der Österreichischen Luftschadstoff-Inventur (OLI) mit betrieblichen und statistischen Informationen vernetzt und den Ländern zugeordnet. Erstmals wurden 2008 auch die Feinstaubemissionen (PM10 und PM2,5) in den Bericht aufgenommen. Ebenfalls neu ist eine detaillierte Analyse der Kohlendioxidemissionen aus den Privathaushalten in den einzelnen Bundesländern.
UVE Leitfaden aktualisiert
Das Werkzeug für ProjektwerberInnen, PlanerInnen und Sachverständige wurde überarbeitet. Neben hilfreichen Anleitungen und praktischen Beispielen ist auch ein Überblick über das Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz und die rechtlichen Anforderungen enthalten.
ECONNECT
Europäisches Forschungsprojekt zur Verbesserung der ökologischen Vernetzungen in den Alpen.
Science Event Nachlese
Rund 200 Zuhörer- Innen folgten den Vorträgen und Interviews zum Thema Risiko Energiegesellschaft im Radiokulturhaus und nahmen regen Anteil an den vielen Diskussionsmöglichkeiten.
EU-15 trotz unterschiedlicher Leistungen erfolgreich auf Kyoto-Kurs
Die EU-15-Staaten dürften ihr gemeinsames Ziel einer Verringerung der Treibhausgas- Emissionen um 8% im Zeitraum 2008 – 2012 erreichen. Ein Teil dieser Reduzierung werde mit Emissionsminderungsprojekten erzielt, die EU-Staaten in anderen Ländern finanzieren, heißt es in einem neuen Bericht der Europäischen Umweltagentur (EUA).
Fachgespräch LUft und KInder
Die Zusammenhänge zwischen Innenraum- luft in Schulen und Gesundheit von Kindern standen im Mittelpunkt des 5. Fachgesprächs UmWelt und Gesundheit am 30. September 2008 in der Diplomatischen Akademie. Die etwa 100 TeilnehmerInnen erwartete eine Mischung aus Vortägen und Diskussion mit vielen Fragen seitens des Publikums.
Metalle und Nährstoffe in Fichtenholz
Baumholz als historischer Zeuge von Umwelt- situationen in einer Studie vom Umweltbundesamt
Impacts of Europe's changing climate
Mehr Aktivitäten zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels in Europa notwendig
UmWelt und Gesundheit
Innenraumluft in Schulen und Gesundheit von Kindern werden am 30. September 2008 in der Diplomatischen Akademie diskutiert.
Biokraftstoffziele 2007 erfüllt
Im Jahr 2007 kamen in Österreich 370.046 Tonnen Biodiesel zum Einsatz, knapp 18.000 Tonnen pures Pflanzenöl und auch erstmals Bioethanol in einem Ausmaß von 20.400 Tonnen.
Critical Loads - Ökologische Belastungsgrenzen
Neu berechnet wurden ökologische Belastungsgrenzen für Luftschadstoff-einträge, die zu Versauerung oder Überdüngung führen. Die Ergebnisse zeigen: Im Jahr 2010 werden die Critical Loads für versauernde Stickstoff- und Schwefeleinträge auf weniger als ein Prozent der österreichischen Waldfläche überschritten werden. Die Critical Loads für Stickstoffeinträge, die zu Überdüngung führen, wer-den auf bis zu 94 % der nationalen naturnahen Ökosystemfläche, die sich z. B. aus Wäldern, natürlichen Grünflächen und Mooren zusammensetzt, überschritten werden.
Eurobarometer Klimawandel
EuropäerInnen messen Klimawandel einen hohen Stellenwert bei und wollen ehrgeizigere Maßnahmen
Gutes Zeugnis für österreichische Treibstoffe
Umweltbundesamt veröffentlicht Monitoring-Daten zur Treibstoffqualität für das Jahr 2007.
Science Event: Risiko Energiegesellschaft
Energiegesellschaft und deren Risiken sind Themen des Science Events, der am 28. Oktober 2008 im RadioKulturhaus stattfindet. Veranstalter ist die Initiative Risiko:dialog.
Luft und Kinder – Gesundheit macht Schule
Im Fachgespräch "UmWelt & Gesundheit" am 30. September 2008 werden Ergebnisse aus dem Projekt LUKI – Luft und Kinder und einer Pilotstudie zur verkehrsbedingten Schadstoffbelastung von Kindern in Wien und internationale Aktionspläne sowie nationale und regionale Perspektiven vorgestellt.
Boden – Mensch - Umwelt
Einer der größten Kongresse zum Thema Boden und Bodenschutz findet vom 25. bis 29. August 2008 in Wien statt. EUROSOIL steht dieses Jahr unter dem Motto „Soil – Society – Environment“ steht. In insgesamt 30 verschiedenen Arbeitssitzungen vermitteln FachexpertInnen ihr Wissen um die vielfältigen Aspekte des Bodens, Workshops, Postersessions und Exkursionen runden die Veranstaltung ab:
NO2-Belastung an verkehrsnahen Messstellen
Die Belastung mit Stickstoffdioxid hat an den meisten verkehrsnahen Messstationen in Österreich zwischen 2001 und 2006 zugenommen. Dieser Effekt ist auf die gestiegene Fahrleistung und auf den hohen Anteil von Diesel-PKW in Österreich zurückzuführen, zeigt das Umweltbundesamt in einer neuen Studie. Prognosen deuten darauf hin, dass die Belastung – ohne weitere Maßnahmen zur Emissionsreduktion im Verkehrsbereich – auch in den kommenden Jahren hoch bleiben wird.
Biozid-Richtlinie erweitert
Der neu aufgenommene Wirkstoff K-HDO wurde hinsichtlich seiner Risiken für Gesundheit und Umwelt im Auftrag des Lebensministeriums vom Umweltbundesamt bewertet.
Überblick Ozonsommer 2008
Bis Ende Juli 2008 wurde an insgesamt 9 Tagen die Informationsschwelle für Ozon überschritten, die Alarmschwelle an keinem Tag.
Ozon-Warnungen per SMS
SMS-Infoservice: Eine Warnung in Echtzeit bietet das Ozon-SMS-Service von Ö3 in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt. Sobald die Ozonbelastung die offiziellen Schwellenwerte (Informations- und Alarmschwelle) übersteigt, erhalten die AbonnentInnen ein Warn-SMS.
Neue Website für Boden hoch 4
Mit Boden-Fachwissen Nähr- und Schadstoffen auf der Spur. Was ist im Boden? Welche Nähr- oder Schadstoffe? Wie fruchtbar ist der Boden? Das Kompetenznetzwerk b4 – Corporate Soil Competence liefert mit einer Reihe von Produkten Antworten auf diese Fragen und bietet geballtes Boden-Know How von vier Fachinsti-tutionen. Die neue Website http://www.b4-soilcompetence.at bietet In-formation und Service zum Thema Boden an.
Ihre Stimme in Europa
Online-Konsultation der Europäischen Kommission zu den Auswirkungen der Entwaldung auf Klimawandel und Verlust an biologischer Vielfalt
Emissionstrends 1990-2006
Überblick über die österreichische Luftschadstoff-Inventur. Staub, Schwermetalle und persistente organische Verbindungen (POPs) wie auch Treibhausgase, Ozonvorläufersubstanzen, versauernd und eutrophierend wirkende Luftschadstoffe.
Raab Survey
Start einer groß angelegten Überprüfung der Raab durch ungarische und österreichische ExpertInnen. Damit sollen nicht nur die Kenntnisse über die Wassergüte der Raab verbessert, sondern auch die bilaterale Vertrauensbasis gestärkt werden.
Bauland in Sicht
Wer bauen will braucht Land. Welche Hürden es bei der Nutzung industrieller und gewerblicher Brachflächen zu überwinden gilt, ist unter anderem Thema der Broschüre „(Bau)Land in Sicht“, die das Umweltbundesamt im Auftrag des Lebensministeriums verfasst hat.
Holzwirtschaft in Österreich
In einer neuen Studie stellt das Umweltbundesamt Beziehungen zwischen holzwirtschaftlichen Unternehmen in Österreich hinsichtlich Mengen, Produktanforderungen, Umwelttechnologie und Umweltschutz dar und beschreibt ausgewählte Beispiele. Der Schwerpunkt liegt auf jenen Branchen, die am meisten Holz verarbeiten.
Treibhausgasemissionen der EU-27
Von 2005 auf 2006 verzeichnen die EU-Mitgliedstaaten einen leichten Rückgang der Treibhausgasemissionen. Dieses Ergebnis zeigt der Inventurbericht der Europäischen Umweltagentur (European Environment Agency, EEA). Damit liegen die Treibhausgasemissionen um 7,7% unter den Werten von 1990, dem Basisjahr für die Verpflichtungen aus dem Kyoto-Protokoll.
Ressourcen im Risiko:dialog
Nach den bisherigen Themen der Initiative Risiko:dialog Klimawandel, demographischer Wandel und Nanotechnologie widmet dich der Risiko:dialog nun dem Thema Ressourcen. Im Zentrum des aktuellen Dialogschwerpunkts steht die Ressource Energie.
Grüne Woche 2008
Die größte jährliche Konferenz über Umweltpolitik in Europa - die Grüne Woche - wird in diesem Jahr vom 3. bis zum 6. Juni in Brüssel abgehalten. Unter dem Motto: „Wir haben nur eine Erde!” unterstreicht die Grüne Woche 2008 die Forderung für Europa und den Rest der Welt, die vorhandenen Ressourcen nachhaltiger zu nutzen.
REACH: Die Frist zur Vorregistrierung hat begonnen
Ab 1. Juni 2008 müssen Unter- nehmen, die mehr als eine Tonne eines chemischen Stoffes erzeugen oder importieren, diesen in einer zentralen Datenbank registrieren lassen. Unternehmen dürfen nicht registrierte Stoffe grundsätzlich weder herstellen, noch importieren oder verwenden. Die Vorregistrierung ist - bis auf wenige Ausnahmen - bis spätestens 1. Dezember 2008 möglich.
Leitfaden zum europäischen Emissionsregister (PRTR)
Als Unterstützung für österreichische Betriebe und Behörden bei der Erfüllung ihrer Melde- und Prüfpflichten zum Europäischen Schadstofffreisetzungs- und –verbringungsregister PRTR hat das Umweltbundesamt einen Leitfaden erstellt.
Auswirkungen Bioenergie auf Biodiversität
Internationale ExpertInnenrunde beim Themenabend des Bundesamts für Naturschutz. Noch bis 30. Mai 2008 findet in Bonn die neunte Vertragsparteienkonferenz zur Konvention über die Biologische Vielfalt statt. Auch die Frage der Umweltauswirkungen von Bioenergie – insbesondere von Biokraftstoffen – auf die Biodiversität steht auf der Tagesordnung der Verhandlungen der über 5.000 DelegiertInnen der Konferenz.
Einsatz von Biokraftstoffen
Biokraftstoffe haben ein erhebliches Potenzial, die Treibhausgas- emissionen aus dem Verkehrssektor in der Kyoto-Periode zu reduzieren. Das zeigt die Ökobilanz, die das Umweltbundesamt für Biokraftstoffe erstellt. Für langfristige Veränderungen der Umweltauswirkungen im Verkehrssektor sind die Energieeffizienz bei den Transportmitteln und strukturelle Änderungen die entscheidenden Faktoren.
Eine Natur - eine Welt - unsere Zukunft
Bis 2010 will die Weltgemeinschaft den Verlust an biologischer Vielfalt entscheidend begrenzen. Dieses Ziel wurde von den Staats- und Regierungschefs beim Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung 2002 in Johannesburg beschlossen.
Vertragsparteienkonferenz zum Cartagena-Protokoll
Konkreter Fahrplan für weltweite Haftungsregelungen zu gentechnisch veränderten Organismen. Nach vierjährigen Verhandlungen konnten bei der Vertragsparteienkonferenz zum Cartagena Protokoll in Bonn (D) vom 12. bis 16. Mai 2008 bedeutende Fortschritte in der Erarbeitung von weltweiten Haftungsregelungen für gentechnisch veränderte Organismen (GVO) erzielt werden.
Informative Inventory Report
Auf etwa 430 Seiten liefert der Informative Inventory Report (IIR) 2008 Hintergrundinformationen und Detailzahlen zur aktuellen Österreichischen Luftschadstoff-Inventur (OLI) für ausgewählte Luftschadstoffe.
Clearing der Emissionszertifikate für 2007 abgeschlossen
Die Einlösung der Emissionszertifikate für 2007 wurde bis 30. April 2008 termingerecht abgeschlossen. Detaillierte Informationen zu den Emissionen der einzelnen Anlagen stehen ab heute auf www.emissionshandelsregister.at zur Verfügung.
Bodenkompass
Mit der Maus durch die Bodenschichten. Der Bodenkompass zeigt sich aufgefrischt und mit Zuwachs: Bekannt als Virtueller Bodenschutz-Lehrpfad ist er nun in erweiterter Fassung und mit neuem Namen online.
Mechanische Abfallbehandlung von gemischen Siedlungs- und Gewerbeabfällen
In der Status- erhebung hat das Umweltbundesamt einen Überblick über die Anlagen zur Mechanischen Abfallbehandlung (MA) von gemischten Siedlungs- und Gewerbeabfällen in Österreich zusammengestellt.
Länderpartnerschaften für die Umwelt
Mit vier neuen Twinningprojekten in Bulgarien, die im April gewonnen wurden, setzt das Umweltbundesamt die internationale Projekttätigkeit in den neuen EU-Mitgliedstaaten erfolgreich fort. Seit 1998 beteiligte sich die ExpertInnenorganisation an mittlerweile 73 Projekten in den 12 neuen Mitgliedstaaten und darüber hinaus.
Monitoring-Programm langlebiger organischer Schadstoffe (POPs) in den Alpen
Die Belastung des alpinen Raums mit POPs – langlebigen organischen Schadstoffen – stand im Mittelpunkt des internationalen Forschungsprojekts MONARPOP (MOnitoring Network in the Alpine Region for Persistent and other Organic Pollutants). Über mehrere Jahre wurden dafür mit innovativen Methoden Pflanzen-, Boden-, Luft- und Niederschlagsproben aus 40 entlegenen Alpenstandorten erhoben und auf rund 30 Substanzen und -gruppen untersucht.
Leitfaden zum europäischen Emissionsregister (PRTR)
Als Unterstützung für österreichische Betriebe und Behörden bei der Erfüllung ihrer Melde- und Prüfpflichten zum Europäischen Schadstofffreisetzungs- und –verbringungsregister PRTR hat das Umweltbundesamt einen Leitfaden erstellt. Die einzelnen Kapitel des Berichts für die unterschiedlichen Branchen werden in den nächsten zwei Wochen veröffentlicht.
Konsultation zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden
Die Europäische Kommission startet eine öffentliche Konsultation zur Neufassung der Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden. Mittels Online-Fragebogens werden Stellungnahmen interessierter Kreise eingeholt.
National Inventory Report 2008
Im National Inventory Report 2008 (NIR) beschreibt das Umweltbundesamt auf über 600 Seiten alle Hintergrundinformationen und Detailzahlen zur aktuellen Treibhausgasinventur. Der Bericht enthält Emissionsfaktoren und so genannte Aktivitäten - die Basisdaten für die Emissionsberechnungen -, sowie eine detaillierte Beschreibung der Methodik der Österreichischen Luftschadstoff-Inventur (OLI) für die Treibhausgase Kohlendioxid, Methan und Lachgas sowie der so genannten Industriegase (HFKW, FKW, SF6).
Treibhausgas-emissionen der EU-15
Von 2005 auf 2006 verzeichnen die EU-15 Mitgliedstaaten einen Rückgang der Treibhausgasemissionen um 0,9 Prozent. Dieses Ergebnis zeigen vorläufige Daten der Europäischen Umweltagentur (European Environment Agency, EEA). Damit liegen die Treibhausgasemissionen um 2,7 % unter dem Niveau von 1990 – dem Basisjahr für die Verpflichtungen aus dem Kyoto-Protokoll.
Klimaschutzbericht 2008: Zielerreichung durch schleppende Maßnahmenumsetzung gefährdet
Zielerreichung durch schleppende Maßnahmen- umsetzung gefährdet. Im heute veröffentlichten Klimaschutzbericht kommt das Umweltbundesamt zum Ergebnis, dass die mangelhafte Umsetzung der in der Klimastrategie festgelegten Maßnahmen das Erreichen der Kyoto-Ziele gefährdet.
Aktuelle Ergebnisse der Luftschadstoff-Inventur
Aktuelle Ergebnisse der Österreichischen Luftschadstoff-Inventur für Stickoxide, Schwefeldioxid, Ammoniak und organische Verbindungen ohne Methan im Jahr 2006.
Rote Liste: Drei von vier Gewässerlebensräumen bedroht
Anlässlich des Internationalen Tag des Wassers erscheint der neueste Band der Roten Liste zu Gewässerlebensräumen und Siedlungsbiotoptypen. Er zeigt, dass von den 92 Gewässer-Biotoptypen in Österreich 75 % gefährdet sind. 15 Biotoptypen gelten als von völliger Vernichtung bedroht. Diese österreichweite Übersicht über diese gefährdeten Lebensräume schließt die Reihe der Roten Liste gefährdeter Biotoptypen Österreichs ab.
Einstellung der EuropäerInnen zur Umwelt
Die aktuelle EU-weite Meinungsumfrage zeigt, dass mehr als zwei Drittel der EuropäerInnen harmonisierte Umweltrechtsvorschriften für alle Mitgliedsstaaten befürworten.
Verdachtsflächenkataster und Altlastenatlas
In einem Jahres-bericht erfasst das Umweltbundesamt den aktuellen Stand der Altablagerungen und Altstandorte in Österreich.
Online-Konsultation zu Neobiota
Unerbetene Gäste auf dem Prüfstand. Nicht-einheimische Arten wie Bisamratten und Riesenbärenklau, so genannte Neobiota, können die einheimische Flora und Fauna beeinträchtigen und Natur und Wirtschaft schaden. Wie diesem Problem EU-weit begegnet werden kann, erhebt die Europäische Kommission in einer Online-Umfrage von 3. März bis 5. Mai 2007.
EEA-Bericht: Verkehr und Umwelt
Die Europäische Umweltagentur (European Environment Agency, EEA) drängt in ihrem aktuellen Bericht „Climate for a transport change“ auf drastische Verbesserungen und klare Ziele im Verkehrssektor, um die Treibhausgasemmissionen zu verringern.
Aktueller CO2-Monitoring-Bericht
Heute veröffentlichte das Umweltbundesamt den aktuellen CO2-Monitoring-Bericht für das Jahr 2006.
Zeitgerechte Zuteilung der Emissionshandelszertifikate für 2008 in Österreich
Pünktlich zum 28. Februar 2008 ist im österreichischen Emissionshandelsregister die Zuteilung der Emissionshandelszertifikate für das erste Jahr der zweiten Handelsperiode 2008-2012 erfolgt.
Risikobewertung für Biozid-Wirkstoff
Etofenprox in Österreich geprüft und in die Biozid-Produkte-Richtlinie aufgenommen. Das Umweltbundesamt hat im Auftrag des Lebensministeriums Etofenprox als ersten von Österreich geprüften Wirkstoff auf sein Risiko für Mensch, Tier und Umwelt sowie auf seine Wirksamkeit analysiert.
BOMOSA - Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung in Ostafrika
Im Forschungsprojekt BOMOSA unterstützen ExpertInnen aus zehn internationalen Forschungseinrichtungen und Organisationen AfrikanerInnen beim Aufbau nachhaltiger Strukturen für die Fischzucht in Ostafrika. Bundespräsident Heinz Fischer überzeugt sich bei seinem Staatsbesuch von 20.-24. Februar 2008 vor Ort vom Fortschritt des Vorzeigeprojekts, an dem sich auch das Umweltbundesamt beteiligt.
Zentrum für Emissionsinventuren und Prognosen im Umweltbundesamt
Seit Jänner 2008 ist die zentrale Anlaufstelle für Fragen zu den Emissionen von Luftschadstoffen der europäischen Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen (UNECE) im Umweltbundesamt angesiedelt. Schwerpunkt des Centre on Emission Inventories and Projections (CEIP) ist der Support von 51 Staaten bei der Erfüllung der jährlichen Berichtspflicht gemäß UNECE-Konvention über weiträumig grenzüberschreitende Luftverunreinigungen.
2. Februar: Weltfeuchtgebietstag
Zum Weltfeucht-gebietstag am 2. Februar wurde das österreichische Feuchtgebiets-inventar erweitert. Der Weltfeuchtgebietstag am 2. Februar erinnert an die Unterzeichnung der Konvention über Feuchtgebiete in der iranischen Stadt Ramsar. 2008 steht dieser Tag unter dem Motto "Healthy Wetlands, Healthy People“.
Risiko:dialog Um Welt & Mensch - Dynamik demografischer Entwicklungen
Nachlese zum Science Event 2008. Globale und regionale Szenarien und Prognosen, gesellschaftliche Handlungsoptionen und Lösungsansätze, um dem demografischen Wandel und seinen möglichen Folgen für die Umwelt zu begegnen, standen am 24. Jänner 2008 im Mittelpunkt der Initiative Risiko:dialog.
Neue Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien
Neue Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien ab 2008: Global Harmonisiertes System im EU-Recht. Am 27. Juni 2007 stimmte die Europäische Kommission dem Vorschlag einer EU-Verordnung zu, durch die das europäische Chemikalienrecht an das Global Harmonisierte System (GHS) zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien angepasst wird.
Kalk-, Gips- und Magnesiaherstellung in Österreich
Technologie und Stand der Technik der Kalk-, Gips- und Magnesiaherstellung in Österreich. Die österreichischen Werke werden ausführlich beschrieben, Betriebs- und Emissionsdaten angeführt und die einzelnen Prozessschritte der Kalk-, Gips- und Magnesiaproduktion detailliert dargestellt.
StartClim 2008
Ausschreibung für Projekte zum Thema Anpassung an den Klimawandel. Im Forschungsprogramm StartClim setzen sich Anfang 2003 österreichische Forscherinnen und Forscher aus rund 30 heimischen Institutionen interdisziplinär mit dem Klimawandel und seinen Auswirkungen - insbesondere auf Österreich - auseinander.
Rückgang der Treibhausgasemissionen
Auf Basis der Ergebnisse der jährlichen österreichischen Luftschadstoff-Inventur verzeichnet das Umweltbundesamt im Jahr 2006 einen Rückgang der Treibhausgasemissionen: Die Gesamtmenge liegt im Jahr 2006 bei 91,1 Mio. Tonnen Kohlendioxid-Äquivalenten. Dies entspricht einer Emissionsreduktion von 2,2 Mio Tonnen oder 2,3 % gegenüber 2005. Ausgehend von der aktuellen Inventur ergibt sich mit den Effekten aus den flexiblen Mechanismen wie dem JI/CDM-Programm und dem Emissionshandel, und aus der Kohlenstoffbilanz des Waldes damit eine Abweichung von 11 Mio Tonnen zum Kyoto-Ziel.
Naturschutz in EU-Gentechnikregelungen nicht ausreichend berücksichtigt
Naturschutz in EU-Gentechnik-regelungen nicht ausreichend berücksichtigt. Studie "Umwelt- und naturschutzrelevante Aspekte beim Anbau gentechnisch veränderter Organismen" veröffentlicht.
Neuer Dialogschwerpunkt der Initiative Risiko:dialog
Science Event zur Dynamik demografischer Entwicklungen. Mit dem Science Event am 24. Jänner 2008 im Wiener RadioKulturhaus widmet sich die Initiative Risiko:dialog zukünftigen demografischen Entwicklungen und deren Folgen für Umwelt und Gesellschaft.
Deutsch
english





















