Holzwirtschaft in Österreich
Business to business relations in der österreichischen Holzwirtschaft
In einer neuen Studie stellt das Umweltbundesamt Beziehungen zwischen holzwirtschaftlichen Unternehmen in Österreich hinsichtlich Mengen, Produktanforderungen, Umwelttechnologie und Umweltschutz dar und beschreibt ausgewählte Beispiele. Der Schwerpunkt liegt auf jenen Branchen, die am meisten Holz verarbeiten.
Die Holzwirtschaft ist ein wichtiger Wirtschaftszweig in Österreich und bewegt bedeutende Mengen an Ressourcen. Säge-, Papier- und Plattenindustrie und der Bereich energetische Nutzung von Holz und Holzstoffen verarbeiten das meiste Holz. In der Studie Business to business relations in der österreichischen Holzwirtschaft werden diesbezüglich Stoffströme erhoben oder mit Umrechnungsfaktoren abgeschätzt und zusammenfassend abgebildet. Die Vernetzungen und Konkurrenzsituationen innerhalb der Holzwirtschaft werden damit ersichtlich.
Die Produktionszahlen in der Säge-, Platten- und Papierindustrie sind in den letzten Jahren gestiegen und damit auch die Nachfrage nach dem Rohstoff Holz und den Nebenprodukten. Exportzahlen von und Produktanforderungen an Schnittholz stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit der anfallenden Menge an Sägenebenprodukten. Da diese wichtige Rohstoffe für Papier- und Plattenindustrie sind, zugleich aber auch der Bedarf an Biomasse für die energetische Nutzung gestiegen ist, ergeben sich Konkurrenzsituationen zwischen stofflicher und energetischer Verwendung.
Der Hintergrund dieser Studie hinsichtlich business to business relations ist der Aktionsplan für Umwelttechnologien der EU (ETAP – European Technology Action Plan), der 2004 in Kraft getreten ist. Der ETAP zielt darauf ab, das Potenzial der Umwelttechnologien in den Mitgliedsländern umfassend zu nutzen und den Einsatz von Umwelttechnologien voranzutreiben.
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Weitere Informationen
Ingeborg Zechmann, Pressestelle Umweltbundesamt, mobil +43 664/611 90 94
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