Emissionstrends 1990-2006

Die Österreichische Luftschadstoff-Inventur im Überblick

(2. Juli 2008) Im jährlichen Trendbericht gibt das Umweltbundesamt einen Überblick über die Entwicklung der Luftschadstoffemissionen in Österreich. Dafür werden die Emissionsdaten aus dem Jahr 2006 für Staub, Schwermetalle und persistente organische Verbindungen (POPs) wie auch Treibhausgase, Ozonvorläufersubstanzen, versauernd und eutrophierend wirkende Luftschadstoffe und ihre Verursacher analysiert. Grundlage für diesen Bericht sind die aktuellen Ergebnisse der Österreichischen Luftschadstoff-Inventur (OLI), die das Umweltbundesamt jährlich vornimmt.

Emissionstrend Staub

Für Gesamtschwebestaub (TSP) sind im Jahr 2006 Emissionen in der Höhe von 75.000 Tonnen in der Österreichischen Luftschadstoff-Inventur verzeichnet, gegenüber 1990 ist das ein Anstieg um 9,4 %. Zwischen 2005 und 2006 haben diese um 2,5 % zugenommen. Bei den Feinstaubemissionen betragen die PM10-Emissionen 43.000 Tonnen im Jahr 2006, das entspricht einer Zunahme von 1,1 % seit 1990. Von 2005 auf 2006 stiegen die Emissionen um ein Prozent. Bei den PM2,5-Emissionen konnte von 1990 bis 2006 ein Rückgang um 9,8 % auf 23.000 Tonnen verzeichnet werden. Hier kam es von 2005 auf 2006 zu einer Abnahme von 2,4 %.

Emissionstrends Schwermetalle und persistente organische Verbindungen

Nach deutlichen Reduktionen am Beginn der 1990er Jahre weisen die Emissionen der Schwermetalle und persistenten organischen Verbindungen (POPs) in den letzten Jahren einen konstant niedrigen Verlauf auf.

Emissionstrends Luftschadstoffe und Treibhausgase

Im Trendbericht sind die publizierten Emissionsdaten der Luftschadstoffe und Treibhausgase nach sechs Verursachersektoren neu zusammengefasst.

Änderungen im Vergleich zur letztjährigen Inventur

Die Österreichische Luftschadstoff-Inventur (OLI) unterliegt einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Daher kann es bei den Emissionsdaten bei Vorliegen neuer Erkenntnisse über die gesamte Zeitreihe zu Anpassungen kommen. In der aktuellen Luftschadstoff-Inventur unterscheiden sich vor allem bei Staub und Stickoxiden die Emissionsdaten von der Inventur des Vorjahres.

 

Weitere Informationen:

Ingeborg Zechmann, Pressestelle Umweltbundesamt, mobil +43 664/611 90 94

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