Ozon-Warnungen per SMS

SMS-Infoservice: Kooperation von Ö3 und Umweltbundesamt

(29.07.2008) Mit den hochsommerlichen Temperaturen steigt die Wahrscheinlichkeit von hohen Ozonwerten. Eine Warnung in Echtzeit, wenn die Ozonwerte überschritten werden, bietet das Ozon-SMS-Service von Ö3 in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt. Sobald die Ozonbelastung die offiziellen Schwellenwerte (Informations- und Alarmschwelle) übersteigt, erhalten die AbonnentInnen ein Warn-SMS.

 

Dieses SMS enthält Informationen, wie hoch die Ozonkonzentration an der nächstgelegenen Messstelle ist und den Zeitpunkt der Überschreitung der Informationsschwelle. Steigt der Ozonwert weiter und überschreitet auch die Alarmschwelle, folgt eine weitere Warnung per SMS.

Wie funktionierts?

Die Registrierung für das Ozon-SMS-Service von Ö3 und Umweltbundesamt ist einfach. Es muss lediglich das Key-Word "OZON" an die Nummer 0900 600 603 geschickt werden. Nach Angabe der Postleitzahl ist die Registrierung erfolgreich abgeschlossen. Ist an der nächstgelegenen Messstelle die Ozonbelastung höher als der Informationsschwellenwert, wird automatisch ein SMS verschickt. Die Anmeldung ist gratis, das Warn-SMS kostet 30 Cent.

Schwellenwerte

Die Informationsschwelle wird bei einer einstündigen Ozonkonzentration von mehr als 180 µg/m³, die Alarmschwelle wird bei einer einstündigen Ozonkonzentration von mehr als 240 µg/m³ erreicht.

Die aktuellen Ozonmesswerte für ganz Österreich (vorläufige Daten) werden von den Ämtern der Landesregierungen und dem Umweltbundesamt zur Verfügung gestellt.

 

Ozon

Bodennahes Ozon ist ein Reizgas, das die Luftwege reizt und Atembeschwerden verursacht. Nach längerer Belastung kann es zu Beeinträchtigungen der Lungenfunktion führen. Ozon entsteht durch andere Luftschadstoffe – die wichtigsten Vorläufersubstanzen sind Stickoxide (NOx) und flüchtige organische Verbindungen – und Sonnenlicht. Ist Ozon bereits entstanden, haben Menschen nur noch die Möglichkeit die Folgewirkungen zu verringern, indem sie etwa Anstrengungen im Freien einschränken bzw. unterlassen. Daher ist es wichtig, über Überschreitungen der Informations- und Alarmschwellenwerte rechtzeitig informiert zu sein.

 

Weitere Informationen

Ingeborg Zechmann, Pressestelle Umweltbundesamt, mobil +43 664/611 90 94