Umweltbundesamt-Expertise in Europa gefragt

(14. November 2008) – Ab Jänner 2009 ist das Umweltbundesamt Teil des European Topic Center for Biological Diversity. Damit unterstützen ExpertInnen aus dem Umweltbundesamt die Europäische Umweltagentur (EEA) bereits in vier Fachzentren: Air Quality and Climate Change, Land Use and Spatial Planning, Ressource and Waste Management sowie Biological Diversity.

 

ExpertInnen aus insgesamt neun Partnerinstitutionen sammeln im Europäischen Fachzentrum für Biologische Vielfalt Daten über die Situation und Trends der Biodiversität aus allen 27 EU-Mitgliedstaaten und fünf weiteren  Ländern (Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz, Türkei) und werten diese aus. Diese Informationen dienen zur Unterstützung der EEA und der Umsetzung der Naturschutzpolitik in Europa. Weiterer Schwerpunkt des Arbeitsprogrammes bis 2013 ist die Weiterentwicklung von Leitlinien, um das Europa weite Monitoring und Reporting zu verbessern.

Koordiniert wird das Topic Center mit Sitz in Paris vom französischen Naturhistorischen Museum. Neben dem Umweltbundesamt sind auch Institutionen aus Großbritannien, Italien, den Niederlanden, der Slowakei, Schweden, Tschechien und der Türkei im Konsortium vertreten.

Internationale Aktivitäten des Umweltbundesamt

Ab Jänner 2009 ist das Umweltbundesamt in insgesamt vier der fünf Europäischen Fachzentren der EEA vertreten. Darüber hinaus ist die österreichische Umweltagentur  gefragter Partner internationaler Organisationen, wie z.B. Europäische Kommission, United Nations Environment Programme (UNEP), United Nations Economic Commission for Europe (UNECE) und Organization for Economic Cooperation and Development (OECD).

Das Umweltbundesamt hat sich bereits an über 70 institutionellen Partnerschaften – so genannten Twinning-Projekten – mit allen 12 neuen EU-Mitgliedstaaten sowie Nachbarstaaten der EU in Südosteuropa sowie im Mittelmeerraum beteiligt. In diesen Kooperationen wird österreichisches Know-how an die Partnerinstitutionen zum Aufbau der Verwaltung bzw. bei der Umsetzung des EU-Rechts im Umweltbereich weitergegeben.

 

Weitere Informationen:
Ingeborg Zechmann, Pressestelle Umweltbundesamt, mobil 0664/611 90 94