Austrian Nano Award für Risiko:dialog
SpitzenforscherInnen der Nanowissenschaften ausgezeichnet
(01.12.2008) Die GewinnerInnen der ersten Austrian Nano Award Verleihung stehen fest. Am 27. November 2008 zeichnete Staatssekretärin Christa Kranzl sieben Nano-Forschende für hervorragende Forschungsleistungen und Errungenschaften in den Nanowissenschaften aus. Unter den PreisträgerInnen – Katja Lamprecht mit der Initiative Risiko:dialog.
200 Gäste aus Forschung, Politik und Wirtschaft feierten am 27. November 2008 die PreisträgerInnen des erstmal vergebenen Austria Nano Award in den Hofstallungen des Wiener Museumsquartiers.
In der Kategorie nanoSOCIETY für Arbeiten zu Nanowissenschaften und Gesellschaft wählte eine international besetzte Jury aus den nominierten Arbeiten das von Katja Lamprecht und ihrem Team eingereichte Projekt über den gesellschaftlichen Dialog zur Nanotechnologie im Rahmen der Initiative Risiko:dialog von Radio Österreich 1 und Umweltbundesamt.
Andreas Bernkop-Schnürch vom Institut für Pharmazie an der Universität Innsbruck wurde für seine Grundlagenforschung in der Kategorie nanoRESEARCH ausgezeichnet. Er entwickelte die so genannte Thiomer-Technologie, bei der die therapeutische Effizienz vonMedikamenten mit Hilfe thiolisierter Makromoleküle erhöht wird. Diese werden eingesetzt um Medikamente zielgenau in den Körper zu transportieren oder eine optimale Wirkstoffaufnahme zu ermöglichen.
Den ebenfalls mit 20.000.- Euro dotieren Award für anwendungsorientierte Forschung in der Kategorie nanoBUSINESS erhielt Martin Kathrein. Der Bergbauwissenschafter entwickelte mit seiner Arbeitsgruppe der CERATIZIT Austria G.m.b.H. eine extrem harte Nano-Oberflächenbeschichtung für Werkzeuge, die sich zudem an die jeweiligen Werkstoffe anpassen kann.
Die vier Sonderpreise in der Kategorie nanoYOUTH, die mit jeweils 5000.-Nachwuchsforschende unterstützen sollen, gingen an Evelin Fisslthaler, die am Institut für Festkörperphysik der TU Graz arbeitet, für ihre Ergebnisse zur Kontrolle von Nanomaterialien. an Michael Kitzmantel, AG Dünne Schichten, Institut für Festkörperphysik, TU Wien, der am Kühlungseffekt von Nano-Carbon-Röhrchen forschte, an Iris Bergmair, Profactor GmbH, die gemeinsam mit Elisabeth Lausecker, Institut für Halbleiter und Festkörperphysik an der JKU Linz, im Bereich Nanolithografie arbeitete und an Alexander Riss, Dissertant am Institut für Materialchemie, TU Wien, für seine Forschung an titanisierten Nanodrähten in Nanoröhren, die zu einer Veränderung der physikalischen Eigenschaften der Halbleiter führen.
Weitere Informationen
Christine Schatz, Pressestelle Umweltbundesamt, christine.schatz@umweltbundesamt.at, Tel. +43 (1) 31304-5434
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