Messnormal für Ozon

© Umweltbundesamt/Gröger Georg Rebernig (Umweltbundesamt) und Arnold Leitner (BEV) Georg Rebernig (Umweltbundesamt) und Arnold Leitner (BEV)

(Wien, 6.10.2009) – Das Messen von Schadstoffen in der Luft hat eine neue Referenz: Das nationale Messnormal für Ozon im Umweltbundesamt. Ende September wurde dafür eine Vereinbarung zwischen dem Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen (BEV) und dem Umweltbundesamt getroffen.

 

Nationales Messnormal im Umweltbundesamt

 

Das BEV hat als nationales Metrologie-Institut die Aufgabe, die verbindlichen nationalen Messnormale (Etalons) bereit zu halten oder andere kompetente Institutionen damit zu beauftragen.

Auf dem Gebiet der Schadstoffmessung in der Luft ist das Umweltbundesamt verantwortlich für die Referenznormale. Mit der Vereinbarung zwischen den beiden Institutionen, die Ende September abgeschlossen wurde, ist das Referenznormal für Ozon im Umweltbundesamt als nationales Etalon entsprechend dem Maß- und Eichgesetz etabliert und international anerkannt.

Akkreditierung des Kalibrierlabors

© Umweltbundesamt/Gröger Nationales Messnormal für Ozon Nationales Messnormal für Ozon

In der österreichischen Luftgütemessung wurde 2009 eine neue Qualität erreicht: Das Labor für Luftqualität & Energie im Umweltbundesamt wurde im August 2009 als Kalibrierlabor für Ozon akkreditiert. Das nationale Messnormal für Ozon ist Teil dieses Labors.

Weitere Informationen:

Ingeborg Zechmann, Pressestelle Umweltbundesamt, mobil +43 664 /611 90 94