Abfallvermeidung
Der erste Schritt zur Verringerung des Abfallaufkommens ist die Abfallvermeidung. Sie umfasst alle Maßnahmen, die verhindern, dass Abfall überhaupt entsteht. Ziel einer umfassenden Abfallvermeidungsstrategie ist die Schonung von Ressourcen und die Verringerung von Umweltauswirkungen.
Die Abfallvermeidung bedient sich folgender Optionen:
- Ersatz von Schadstoffen durch weniger gefährliche Stoffe;
- Schließen von Stoffkreisläufe durch innerbetriebliche Wiederverwendung von Materialien (Cleaner Production) und durch wiederholte Verwendung von Produkten;
- Entwicklung langlebiger, umweltfreundlicher Produkte, die sich leicht reparieren lassen (Ökodesign);
- Einführung Material sparender Dienstleistungen und effizienter Produktdienstleistungssysteme;
- Führen eines nachhaltigen Lebensstils und effizienter Konsum.
Um, diesen Optionen zum Durchbruch zu verhelfen, müssen in vielen Fällen, Abfallvermeidungsprogramme entwickelt werden. Diese bestehen aus einem Bündel an Maßnahmen, die folgende Funktionen erfüllen:
- Zum Handeln motivieren
- Zum Handeln befähigen
- Zum Handeln ermutigen
- In ein Netzwerk einbinden
- Beispiel geben
Weißbuch Abfallvermeidung und -verwertung
Das Umweltbundesamt hat im Auftrag des Lebensministeriums ein Weißbuch Abfallvermeidung und Verwertung in Österreich erstellt, in welchem die Grundsätze der Abfallvermeidung und des Recycling zusammengestellt wurden. Dieses Weißbuch soll als Leitfaden für die Entwicklung von Abfallvermeidungsprogrammen dienen.
Österreichisches Abfallvermeidungsprogramm 2011
Das Umweltbundesamt erarbeitete die fachlichen Grundlagen für das Abfallvermeidungsprogramm 2011 des Bundes-Abfallwirtschaftsplanes (BAWP) 2011
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