Altlast W 23: Borfabrik Gotramgasse - Teilbereich Ost
| Bezirk: Gemeinde: Katastralgemeinde: Grundstücksnummern: | Donaustadt Wien,Donaustadt Stadlau 504/2, 505/2, 505/7 | Art der Altlast: | Altstandort | Branche: | Erzeugung anorganischer Grundstoffe und Chemikalien | Betriebsgröße: | 4.360 m² | Betriebszeitraum: | 1883 bis 1973 | Schadstoffe: | Bor, Arsen |
Gefährdete Schutzgüter: | Grundwasser | Prioritätenklasse: | 3 | Datum der Altlastausweisung: | 15.3.2007 | Datum der Prioritätenklassifizierung: | 15.3.2007 | Status Sanierung im Altlastenatlas: | Sanierung in Durchführung | letzte Aktualisierung im Altlastenatlas: | 15.3.2007 |
Zusammenfassung
Am Altstandort „Borfabrik Gotramgasse“ wurde im Jahr 1883 eine Borfabrik eröffnet und bis 1973 Borax, Borsäure und diverse Borprodukte erzeugt. Durch Ablagerung von bor- und arsenhältigen Produktionsrückständen sowie Versickerungen von Betriebsmitteln kam es zu Untergrundverunreinigungen am Standort. Im Jahr 1984 wurden im westlichen Teil des Altstandortes Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Aufgrund von Untergrundverunreinigungen im östlichen Teil des Altstandortes findet ein Schadstoffeintrag in das Grundwasser statt. Entsprechend der Untergrundverunreinigung ist das Grundwasser im Bereich des Altstandortes sowie im Abstrom mit Arsen und Bor belastet. Der östliche Teil des Altstandortes „Borfabrik Gotramgasse“ stellt eine erhebliche Gefährdung für das Schutzgut Grundwasser dar. Vom Umweltbundesamt wird eine Einstufung in die Prioritätenklasse 3 vorgeschlagen.
Beschreibung des Altstandortes
Übersichtskarte
Der Altstandort „Borfabrik Gotramgasse“ befindet sich im 22. Wiener Gemeindebezirk Donaustadt. Die Fläche liegt zwischen der Donaustadtstraße und der A23, der Südosttangente Wien und grenzt im Süden unmittelbar an die Altablagerung „Deponie Donaustadtstraße“.
Das betrachtete Gebiet war früher Augebiet mit ausgeprägten Donauarmen. Das gesamte Areal wurde Ende des 19. Jahrhunderts aufgeschüttet. Die derzeitige Geländeoberkante liegt großteils ca. 3 bis 5 m über den Sohlen der ehemaligen Donaualtarme auf ca. 158,5 m.ü.A. Die Oberkante des Bahndammes östlich des Standortes liegt weitere 2,5 m darüber.
Der Bereich der Gotramgasse wurde ca. 100 Jahren als Industriestandort genutzt. Im Jahr 1883 wurde die Borfabrik eröffnet und erzeugte bis 1973 Borax, Borsäure und diverse Borpräparate. Diese Produkte fanden bei der Steingut- und Glaserzeugung sowie in der Emailindustrie und als Badesalz Verwendung.
Gemäß Luftbildauswertungen fanden im Bereich des Altstandortes zwischen 1938 bis etwa 1976 Ablagerungen von Produktionsrückständen auf einer Fläche von etwa 20.000 m² statt. Die Kubatur der Ablagerungen kann mit rund 70.000 m³ abgeschätzt werden, etwa 35.000 m³ davon sind als kontaminierte Borschlämme einzustufen. Vermutlich kam es im Jahr 1974 im Zuge der Betriebsschließung zur Infiltration hochkonzentrierter Borlösungen in den Untergrund sowie möglicherweise nicht sachgerechter Abfallentsorgungen im Bereich des Altstandorts.
Anfang der 80-iger Jahre des vorigen Jahrhunderts wurden im Abstrombereich des Altstandortes Bor- und Arsenverunreinigungen des Grundwassers auf einer Fläche von rund 15 km² festgestellt. 1984 wurde als Sicherungsmaßnahme im westlichen Teil des Altstandortes eine Fläche von rund 14.000 m² mittels einer einfachen Schmalwand umschlossen und eine Wasserhaltung in Betrieb genommen.
Beschreibung der Untergrundverhältnisse
Der Standort liegt im Wiener Becken, welches sich im Jungtertiär an mehreren tektonischen Linien abgesenkt hat. Eine dichtere Schichte liegt etwa 11 bis 14 m unter GOK und ist Richtung Westen abfallend, sie wird von Feinkornsedimenten, vor allem Tonmergeln, sandigen Schluffen und tonig-schluffigen Feinsanden gebildet. Darüber befinden sich quartäre Grobkornsedimente – sandige Kiese und kiesige Sande mit kf-Werten um etwa 4*10-3 m/s, die den Grundwasserleiter bilden. Die Grundwasserhöhen im Bereich des ehemaligen Borax-Werkes schwanken je nach jahreszeitlichen Gegebenheiten zwischen 153,6 und 155,7 m.ü.A, zwischen 1999 und 2006 wurden Schwankungen zwischen 154,1 und 154,8 m.ü.A gemessen. Der Grundwasserspiegel liegt im Schnitt etwa 3,5 m unter Geländeoberkante.
Die Grundwasserverhältnisse im Untersuchungsgebiet sind im Wesentlichen durch die Stauhaltung der Neuen Donau geprägt. Von der neuen Donau erfolgt die Grundwasserinfiltration in den Bereich der Alten Donau, wobei die weitere Abströmung in Richtung des östlichen Hinterlandes und in das Obere Mühlwasser erfolgt. Die lokale Beeinflussung der Grundwasserverhältnisse erfolgt durch die künstlichen Schwellen im nahe gelegenen Mühlwasser.
Im Allgemeinen ist die Grundwasserhauptströmungsrichtung mit einem durchschnittlichen Gefälle von ca. 0,4 ‰ von Westen nach Osten gerichtet. Im Grundwasserabstrom flacht das Gefälle weiter ab. Der spezifische Grundwasserdurchfluss im Bereich des Altstandortes beträgt rund 1 m³/d,m.
Beschreibung der Schutzgüter und Nutzungen
Derzeit werden Teile des Altstandortes als Lagerräume und Lagerplätze von der Fa. AVANTI genutzt. Weiters befinden sich Wohnbaracken am Gelände. Das mit einer Dichtwand umschlossene Areal wird von einer Hundeschule genutzt. Südlich des Standortes befindet sich die Altablagerung „Deponie Donaustadtstraße“. Auf diesem Gelände befinden sich eine Mc. Donalds-Filiale, eine Hofer-Filiale, die Firma Turboschuh und die Firma Wiesenthal (Motorcar). Östlich davon hat die Firma Kores (Fa. Günther) ihre Niederlassung. Östlich der Gotramgasse befinden sich das Kieswerk Alas, die Firma Plainer und die Firma Haring. Auf Teilen der ehemaligen Gleisanlagen des ÖBB Bahnhofes grenzt die A 23 Südosttangente im Osten an.
Abb. 2: Übersichtslageplan
Unmittelbar westlich des Standortes befindet sich das obere Mühlwasser. Im näheren Abstrombereich wird das Grundwasser nicht genutzt, im weiteren Abstrombereich sind zahlreiche Hausbrunnen situiert. Das Grundwasser wird nicht als Trinkwasser genutzt, Nutzungen für Bewässerungszwecke sind anzunehmen.
Beschreibung bisheriger Sanierungsmaßnahmen
Aufgrund einer Verunreinigung des Grundwassers mit Bor und Arsen mit einer Ausdehnung bis zu 3 km Länge wurden im Jahr 1984 seitens der Stadt Wien die stark kontaminierten Bereiche mittels einer Umschließung mit Wasserhaltung gesichert. Es wurde eine Fläche von rund 14.000 m² umschlossen. Die Umschließung wurde als einfache Schmalwand mit einer Einbindetiefe in den Stauer von rund 1,5 m ausgeführt, der Dichtheitswert wurde mit rund 2x10-7 m/s projektiert. Die erforderlichen Pumpmengen zur Absenkung des Innenwasserspiegels bewegen sich in Abhängigkeit des Grundwasserstandes zwischen 0,4 und 4,7 l/s, im Mittel bei rund 1,9 l/s.
Gefährdungsabschätzung
Der Altstandort „Borfabrik Gotramgasse“ befindet sich im 22. Wiener Gemeindebezirk Donaustadt. Die Fläche liegt zwischen der Donaustadtstraße und der A23, der Südosttangente Wien und grenzt im Süden unmittelbar an die Altablagerung „Deponie Donaustadtstraße“ (vgl. Abbildung 2).
Das betrachtete Gebiet war früher Augebiet mit ausgeprägten Donauarmen. Das gesamte Areal wurde Ende des 19. Jahrhunderts aufgeschüttet. Die derzeitige Geländeoberkante liegt großteils ca. 3 bis 5 m über den Sohlen der ehemaligen Donaualtarme.
Am Altstandort „Borfabrik Gotramgasse“ wurde im Jahr 1883 eine Borfabrik eröffnet und bis 1973 Borax, Borsäure und diverse Borpräparate erzeugt. Zwischen 1938 bis etwa 1976 wurden Produktionsrückstände auf einer Fläche von etwa 20.000 m² im Bereich des Altstandortes „Borfabrik Gotramgasse“ abgelagert. Die Kubatur der kontaminierten Ablagerungen kann mit rund 30.000 m³ abgeschätzt werden. Im Jahr 1974 kam es im Zuge der Betriebsschließung vermutlich zur Infiltration hochkonzentrierter Borlösung in den Untergrund.
1984 wurde als Sicherungsmaßnahme der westliche Teil des Altstandortes mit einer Fläche von rund 14.000 m² mittels einer einfachen Schmalwand umschlossen und eine Wasserhaltung in Betrieb genommen.
Bei Untersuchungen des Untergrundes wurde bereits in den 80-iger Jahren Borschlammablagerungen am Altstandort festgestellt, die zum Teil bis ins Grundwasser bzw. den Grundwasserschwankungsbereich reichen. Auch beim östlich anschließenden Bahndamm wurden Ablagerungen festgestellt. Bei den aktuellen Untersuchungen wurden Borschlämme innerhalb des umschlossenen Bereichs nahezu flächendeckend angetroffen, außerhalb der Umschließung wurden keine Borschlämme festgestellt. Östlich der Umschließung wurden in einem Teilbereich von rund 4.000 m² Ablagerungen mit erhöhten Borgehalten sowie Arsen im Eluat festgestellt. Im östlich angrenzenden Bahndamm wurden Ablagerungen mit gering erhöhten Gesamtgehalten an Arsen festgestellt, die Mobilisierbarkeit dieser Belastungen ist aufgrund der sehr niedrigen Eluatgehalte als gering einzustufen.
Die festgestellten Borbelastungen östlich der Umschließung (Borfabrik Gotramgasse – Teilbereich Ost) liegen hauptsächlich in der ungesättigten Zone, erhöhte Eluatgehalte an Arsen wurden zum Teil bis ins Grundwasser festgestellt.
Als Hilfestellung für eine Auswertung und Festlegung belasteter Untergrundbereiche werden folgende Kategorien der Untergrundverunreinigung definiert:
Bor:
- belastet: >150 mg/kgTS Gesamtgehalt oder >100 mg/kgTS im Eluat
- stark belastet: >500 mg/kgTS Gesamtgehalt oder >300 mg/kgTS im Eluat
Arsen:
- belastet: >50 mg/kgTS Gesamtgehalt oder >1 mg/kgTS im Eluat
- stark belastet: >250 mg/kgTS Gesamtgehalt oder >2,5 mg/kgTS im Eluat
Die Grenzen für die Einteilung im Eluat als belastet wurden so definiert, dass bei einer angenommenen Versickerung von 50 % des mittleren Jahresniederschlages (543 mm/a) mit dieser Eluatkonzentration im Grundwasser beim mittleren Grundwasserdurchfluss eine Schadstoffkonzentration in der Höhe des Maßnahmenschwellenwertes verursacht wird.
Im östlichen Teil des Altstandortes außerhalb der Umschließung kann ein Bereich von rund 4.000 m² vor allem aufgrund von Verunreinigungen mit Bor als belastet eingestuft werden, davon rund die Hälfte als stark belastet.
Bei periodisch durchgeführten Grundwasseruntersuchungen durch das Magistrat der Stadt Wien (Gewässeraufsicht) wurde im östlichen Teil des Altstandortes eine Beeinträchtigung des Grundwassers mit Bor und Arsen nachgewiesen. Bei den aktuell durchgeführten Grundwasseruntersuchungen konnten durch eine größere Anzahl an Messstellen diese Beeinträchtigungen bestätigt und eingegrenzt werden. Es wurden keine signifikanten Beeinträchtigungen des Grundwassers mit zusätzlichen Schadstoffen festgestellt.
Mit Hilfe des dichteren Messstellennetz nach Errichtung zusätzlicher Messstellen im Jahr 2005 kann der Bereich des mit Bor und Arsen verunreinigten Abstromes auf eine Fahnenbreite von rund 100 m zwischen Messstelle GW 08 und 22 50 03 bzw. GW 03 abgegrenzt werden. Aufgrund der Ergebnisse der 4-stündigen Pumpversuche ist anzunehmen, dass diese Messstellen in Randbereichen der Schadstofffahne situiert sind. Die Länge der Schadstofffahne ist nicht genau bekannt und kann für Arsen mit rund 200 bis 300 m und für Bor mit deutlich über 500 m abgeschätzt werden.
Eine Abschätzung der vom Altstandort abströmenden Schadstofffrachten (siehe Tabelle 1) zeigt, dass die Frachten insgesamt als gering zu bewerten sind. Für die Abschätzung der Fracht im Juli 2006 wurden die Ergebnisse der Probe am Pumpversuchsende (nach 4 Stunden) herangezogen. Beim Parameter Bor ist bei beiden betrachteten Untersuchungsterminen im Abstrom eine höhere Fracht gegeben als im direkten Abstrom nach der Umschließung. Beim Parameter Arsen sind die Ergebnisse der beiden Untersuchungstermine unterschiedlich. Für einen direkten Vergleich der abströmenden Schadstofffrachten wäre die Fließdauer des Grundwassers zu berücksichtigen, was bei einer lediglich zweimaligen Beprobung nicht zweckmäßig erscheint.
Tabelle 1: Schadstofffrachten im Grundwasserabstrom
| Bor [erhebl. Fracht 500 g/d] | Arsen [erhebl. Fracht 5 g/d] | |||||
| direkter Abstrom | Abstrom | weiterer Abstrom | direkter Abstrom | Abstrom | weiterer Abstrom | |
| Werte in g/d | GW 6, 5, 4, 3 | GW 8, 10, 9, 205003 | 225122 | GW 6, 5, 4, 3 | GW 8, 10, 9, 205003 | 225122 |
| Jän.06 | 70 | 330 | 310 | 2,0 | 2,3 | 2,3 |
| Jul.06 | 220 | 360 | 410 | 5,9 | 4,0 | 0,8 |
Die beiden Anstromsonden GW 01 und GW 02 repräsentieren den Anstrom zum umschlossenen Bereich nur bedingt, da sie unmittelbar an die stärker kontaminierten Borschlammablagerungen angrenzen und vermutlich durch diese noch beeinflusst sind. Untergrundverunreinigungen im weiteren Anstrombereich westlich der Donaustadtstraße sind nicht bekannt und aufgrund der derzeitigen Kenntnislage auch nicht anzunehmen.
Zusammenfassend ist festzustellen, dass im Bereich des Altstandortes lokal noch Verunreinigungen des Untergrundes mit Bor und Arsen außerhalb des umschlossenen Bereichs vorhanden sind. Die Untergrundverunreinigungen im östlichen Teil des Altstandortes befinden sich großteils im ungesättigten Bereich. Die abgelagerten Borschlämme mit massiver Bor- und Arsenbelastung befinden sich zur Gänze innerhalb der Umschließung, außerhalb wurden keine schlammhaltigen Ablagerungen angetroffen. Im Bereich des östlich der Gotramgasse liegenden Bahndammes wurden Ablagerungen mit geringfügig erhöhten Arsengehalten festgestellt, die Mobilisierbarkeit ist aufgrund der niedrigen Eluatgehalte als gering einzustufen.
Im östlichen Teil des Altstandortes (außerhalb des umschlossenen Bereiches) ist aufgrund der festgestellten Untergrundverunreinigungen und der Ergebnisse der Grundwasseruntersuchungen ein Eintrag von Schadstoffen in das Grundwasser anzunehmen. Dadurch wird eine erhebliche Verunreinigung des Grundwassers verursacht. Der östliche Teil des Altstandortes („Borfabrik Gotramgasse - Teilbereich Ost“) stellt eine erhebliche Gefahr für die Umwelt dar.
Prioritätenklassifizierung
Maßgebliches Schutzgut für die Bewertung des Ausmaßes der Umweltgefährdung ist das Grundwasser. Die maßgeblichen Kriterien für die Prioritätenklassifizierung können wie folgt zusammengefasst werden:
Schadstoffpotenzial: groß
Im Bereich des Altstandortes wurden im Zeitraum von etwa 1938 bis 1976 Produktionsrückstände einer Borfabrik abgelagert. Der Untergrund ist vor allem mit Arsen und Bor verunreinigt. Arsen weist aufgrund seiner stofflichen Eigenschaften einer sehr hohe Stoffgefährlichkeit auf. Insgesamt kann der verunreinigte Untergrund im Bereich „Borfabrik Gotramgasse – Teilbereich Ost“ mit rund 5.000 m³ abgeschätzt werden. Insgesamt sind rund 4.000 m³ des Untergrundes erheblich mit Arsen und Bor belastet. Die im Untergrund vorhandene Schadstoffmenge kann mit rund 0,4 t Arsen und 18 t Bor abgeschätzt werden und ist vergleichsweise gering. Insgesamt ergibt sich für den maßgeblichen Parameter Arsen ein großes Schadstoffpotenzial.
Ausbreitung der Schadstoffe: lokal
Die Länge der Schadstofffahne mit Arsen im Grundwasser kann auf rund 100 bis 150 m, die Schadstofffahne mit Bor auf länger als 500 m abgeschätzt werden. Die mit dem Grundwasser transportierte Fracht an gelösten Schadstoffen ist gering. Aufgrund Art und Alter der Kontamination ist keine weitere Ausdehnung, sondern mittelfristig eine Reduktion der Schadstofffahne zu erwarten.
Bedeutung des Schutzgutes: nutzbar
Das verunreinigte Grundwasser ist quantitativ gut nutzbar. Im Nahbereich des Altstandortes sind keine Nutzungen des Grundwassers vorhanden oder geplant. Aufgrund der gewerblichen Nutzung sowie hochrangiger Verkehrsflächen im Umfeld (Autobahn, Bahntrasse) sind auch zukünftig keine Grundwassernutzungen im direkten Abstrom zu erwarten.
Vorschlag: Prioritätenklasse 3
Entsprechend der Bewertung der vorhandenen Untersuchungsergebnisse, der voranstehenden Gefährdungsabschätzung und den im Altlastensanierungsgesetz § 14 festgelegten Kriterien schlägt das Umweltbundesamt die Einstufung in die Prioritätenklasse 3 vor.
Datum der Texterstellung: November 2006
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